Hintergründe zur Nova-Ausstellung in Berlin
Am Abend des 5. Oktober 2025 eröffnete Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) die Nova-Ausstellung in der Haupthalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Als Schirmherr der Veranstaltung sprach er mit gedämpfter Stimme und betonte seinen Stolz, die Ausstellung nach Berlin geholt zu haben. Die Ausstellung erinnert an die Gräueltaten der islamistischen Terrormiliz Hamas vom 7. Oktober 2023, einschließlich des Überfalls auf das Nova-Festival, bei dem mehr als 1200 Menschen getötet wurden.
Wegners Aussagen zur Finanzierung
Wegner erklärte: „Das Geld, was wir hier auch aus dem Land Berlin zur Verfügung gestellt haben für diese Ausstellung: Jeder einzelne Euro-Cent ist es wert.“ Die Ausstellung, die als das schlimmste Pogrom an Juden seit dem Holocaust beschrieben wird, war zuvor nur in den USA zu sehen gewesen. Wenige Tage vor der Eröffnung stand die Europa-Premiere jedoch auf der Kippe, wie interne Dokumente belegen.
Der Streit um die Millionen-Förderung
Der Berliner Senat hatte den Machern der Ausstellung 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Interne Dokumente zeigen, dass es intensive Auseinandersetzungen um die Gelder gab, die bis kurz vor der Eröffnung andauerten. Die genauen Details des Ringens um die Förderung sind nun durch die Veröffentlichung der Dokumente bekannt geworden.
Die Ausstellung in Tempelhof soll an die Ereignisse des 7. Oktober 2023 erinnern und die Erinnerung an die Opfer wachhalten. Sie ist ein wichtiges kulturelles und politisches Signal in Zeiten zunehmenden Antisemitismus.



