MrBeast: Ex-Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe wegen sexueller Belästigung
MrBeast: Ex-Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe wegen sexueller Belästigung

Los Angeles – Ein Job beim größten YouTuber der Welt klingt für viele nach einem Traum: Millionen Zuschauer, riesige Produktionen und Einblicke hinter die Kulissen spektakulärer Videos. Doch dieser Eindruck bekommt erneut Risse. Rund um die Firma des US-Influencers Jimmy Donaldson, besser bekannt als MrBeast, stehen schwere Vorwürfe im Raum.

MrBeast gehört mit seinem Kanal zu den erfolgreichsten Creatorn weltweit. Er zählt rund 480 Millionen Abonnenten und produziert aufwendige Videos, in denen hohe Geldsummen und große Team-Produktionen im Mittelpunkt stehen. Hinter diesem Content steht eine größere Produktionsfirma.

Im Mittelpunkt der aktuellen Vorwürfe steht die ehemalige Mitarbeiterin Lorrayne Mavromatis (34). Sie hat Klage eingereicht und spricht von einem „toxischen Arbeitsumfeld“, in dem sexuelle Belästigung durch Vorgesetzte „geduldet und/oder fortgesetzt“ worden sei. Laut Klage war sie zunächst erfolgreich und wurde mehrfach befördert. Doch nachdem sie sich intern über Missstände beschwert hatte, verschlechterte sich ihre Situation deutlich. Ihre Anwälte erklären: „Nachdem sie sich beschwert hatte, wurde sie mehreren negativen arbeitsrechtlichen Maßnahmen ausgesetzt, darunter einer Versetzung und ihrer Kündigung.“ Nach ihrer Rückkehr aus dem Mutterschutz wurde sie entlassen, angeblich mit der Begründung, sie sei „zu qualifiziert“ für ihre Position.

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Die Vorwürfe gehen noch weiter: Der ehemalige Geschäftsführer James Warren soll sie zu privaten Treffen eingeladen und Kommentare über ihre Kleidung gemacht haben. Als sie sich über Annäherungsversuche eines Kunden beschwerte, sei ihr gesagt worden, sie solle sich „geehrt fühlen“.

Die Unternehmen von MrBeast weisen die Anschuldigungen entschieden zurück. Ein Sprecher erklärte, die Klage enthalte „bewusste Falschdarstellungen und kategorisch falsche Behauptungen“ und kündigte an, sich vor Gericht zu verteidigen. Bereits im vergangenen Jahr hatte es ähnliche Kritik an den Arbeitsbedingungen gegeben.

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