Simone Ballack kehrt nach Portugal zurück: Frieden mit dem Schicksalsort
Simone Ballack: Frieden mit Portugal nach Sohnes Tod

Simone Ballack (50) stellt sich ihrer Trauer: Am 5. August 2021 starb ihr Sohn bei einem Unfall in Portugal. Fast fünf Jahre später kehrt die Mutter an den Ort des Geschehens zurück.

Rückkehr nach Troia

Auf der Halbinsel Troia in Portugal wurde für Simone Ballack der schlimmste Albtraum wahr. Im Sommer 2021 kam ihr Sohn Emilio (†18) auf dem Familienanwesen bei einem Quad-Unfall ums Leben. Nun, fast fünf Jahre später, ist seine Mutter zurückgekehrt.

In einer Instagram-Story zeigt sich die Ex-Frau von Fußball-Legende Michael Ballack (49) am Strand, lächelt verhalten in die Kamera. Dazu schreibt sie: „Versuche meinen Frieden mit diesem wunderschönen, aber für mich so schicksalsträchtigen Land zu machen.“ Die Reise scheint sie bewusst allein anzutreten: „3 Tage nur Portugal und ich ... Wir müssen uns nach fünf Jahren aussprechen.“ Dazu setzt sie den Hashtag „#healing“ – auf Deutsch: Heilung.

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Der Schmerz im Dschungelcamp

Wie tief der Schmerz noch immer sitzt, machte Ballack auch Anfang 2026 im Dschungelcamp deutlich. „In der Nacht, in der mein Sohn verstorben ist, habe ich das ja gefühlt. Ich wusste es“, erzählte sie unter Tränen in der RTL-Show. Obwohl Emilio damals in Portugal und sie selbst in Deutschland gewesen sei, habe sie kein Auge zugemacht.

Nach Angaben seiner Mutter wollte er in jener Nacht noch eine Freundin nach Hause bringen. Beim Verlassen des Grundstücks fuhr das Quad offenbar rückwärts statt vorwärts, stürzte einen Abhang hinunter und begrub ihn unter sich. Er starb noch an der Unfallstelle.

Erinnerungen an den Sohn

Immer wieder erinnert sie auch in den sozialen Netzwerken an ihren geliebten Sohn. Im September 2025 veröffentlichte sie an seinem Geburtstag ein Video mit Erinnerungen. Dazu schrieb Ballack auf Englisch: „Alles Gute zum 23. Geburtstag im Himmel, Emilio. Vermisse dich so sehr.“

Michael Ballack über den Verlust

Auch Michael Ballack sprach vor wenigen Monaten über den Verlust seines Sohnes. Im Sky-Format „Meine Geschichte – Das Leben von Michael Ballack“ sagte er mit belegter Stimme: „Das kann man sich nicht vorstellen. Kann man auch nicht in Worten beschreiben.“

Für ihn sei der Umgang mit der Tragödie auch ein „Verdrängungsprozess“. „Ich kann da wenig bis gar nicht über ihn sprechen. Würde gerne viel mehr, aber es emotionalisiert mich zu sehr“, sagte Ballack, bevor ihm Tränen in die Augen schossen.

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