SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt
SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen gesperrt (03.08.2026)

Die Nachrichtenplattform SPIEGEL.de beschränkt den Zugriff auf ihre Inhalte: Artikel, die älter als 30 Tage sind oder bereits zehnmal geöffnet wurden, können nicht mehr kostenlos abgerufen werden. Diese Regelung betrifft insbesondere Inhalte, die als SPIEGEL+ gekennzeichnet sind.

Zugriffsbeschränkungen im Detail

Besucher, die versuchen, einen solchen Artikel zu öffnen, erhalten eine Meldung, dass der Link entweder älter als 30 Tage ist oder die maximale Anzahl von zehn Aufrufen erreicht wurde. Diese Einschränkung gilt unabhängig davon, ob der Nutzer über einen direkten Link oder über die Website darauf zugreift.

Die Maßnahme zielt darauf ab, die Inhalte exklusiv für zahlende Abonnenten zu halten und die Abo-Verkäufe zu steigern. SPIEGEL+ ist das kostenpflichtige Angebot des Nachrichtenmagazins, das neben exklusiven Artikeln auch die digitale Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper und das Digital-Archiv umfasst.

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Kosten und Konditionen für SPIEGEL+

Für Neukunden bietet SPIEGEL+ ein Einführungsangebot: Die ersten vier Wochen kosten lediglich 1 Euro, danach 5,99 Euro pro Woche. Alternativ gibt es ein Jahresabo mit 25 Prozent Rabatt: 4,49 Euro pro Woche für 52 Wochen, danach 5,99 Euro pro Woche. Beide Abos sind jederzeit kündbar.

Nutzer, die bereits ein Print-Abo besitzen, können einen rabattierten Digital-Zugang erwerben. Die Abos werden über die App oder die Website abgeschlossen. Bei Abschluss über iTunes gelten besondere Bedingungen: Das Abo verlängert sich automatisch um einen Monat oder ein Jahr, sofern es nicht 24 Stunden vor Ablauf gekündigt wird.

Umgehung und Alternativen

Für Leser, die die Artikel kostenlos lesen möchten, gibt es keine direkte Umgehung. Die Paywall greift nach zehn Aufrufen oder nach 30 Tagen. Einige Artikel sind jedoch weiterhin kostenlos zugänglich, insbesondere aktuelle Nachrichten, die nicht als SPIEGEL+ markiert sind.

Die Beschränkung sorgt bei einigen Nutzern für Unmut, da geteilte Links nach kurzer Zeit nicht mehr funktionieren. Andere sehen darin einen notwendigen Schritt, um qualitativ hochwertigen Journalismus zu finanzieren. Laut einer Sprecherin des SPIEGEL sei die Maßnahme Teil der Digitalstrategie, um die Abo-Zahlen zu erhöhen.

Fazit

Die 30-Tage- oder 10-Aufrufe-Regelung ist ein zentraler Bestandteil des SPIEGEL+ Modells. Sie zwingt regelmäßige Leser, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen, um auf ältere oder häufig geklickte Artikel zugreifen zu können. Für Gelegenheitsleser bleibt der Zugang zu aktuellen Nachrichten in der Regel frei.

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