SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt
SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt (10.06.2026)

Der SPIEGEL hat eine neue Paywall eingeführt, die den Zugriff auf Artikel nach einer bestimmten Nutzungsdauer oder Anzahl von Aufrufen einschränkt. Konkret bedeutet dies: Ein Artikel, der älter als 30 Tage ist oder bereits zehnmal geöffnet wurde, kann nicht mehr kostenlos aufgerufen werden. Stattdessen werden die Leser aufgefordert, ein SPIEGEL+ Abonnement abzuschließen, um weiterhin auf die Inhalte zugreifen zu können.

Wie funktioniert die neue Zugriffsbeschränkung?

Die Beschränkung gilt für alle Artikel auf SPIEGEL.de. Sobald ein Artikel das Alter von 30 Tagen überschreitet oder die zehnte Öffnung erreicht, wird der Zugang gesperrt. Der Link, der zuvor geteilt wurde, führt dann nicht mehr zum vollständigen Artikel, sondern zu einer Seite, die über die Sperrung informiert und ein Abo anbietet. Dies betrifft auch Links, die über soziale Medien wie X.com, Facebook oder E-Mail geteilt wurden.

Was bedeutet das für die Leser?

Für Gelegenheitsleser, die nur ab und zu einen Artikel lesen möchten, wird es schwieriger, kostenlos auf aktuelle oder ältere Inhalte zuzugreifen. Wer regelmäßig SPIEGEL-Inhalte konsumiert, wird um ein Abonnement kaum herumkommen. Der SPIEGEL bietet verschiedene Abo-Modelle an:

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  • SPIEGEL+ Monatsabo: Für 1 Euro in den ersten 4 Wochen, danach 5,99 Euro pro Woche. Enthält freien Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App, wöchentliche digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter.
  • SPIEGEL+ Jahresabo mit 25% Rabatt: 4,49 Euro pro Woche für 52 Wochen, danach 5,99 Euro pro Woche. Gleiche Leistungen wie das Monatsabo, jedoch mit rabattierter Laufzeit von 52 Wochen.
  • Print-Abo mit Digitalzugang: Bestehende Print-Abonnenten können einen rabattierten Digitalzugang bestellen.

Alle Abonnements sind jederzeit kündbar. Der Zugang zu den Artikeln ist sowohl über die Website als auch über die App möglich. Für iTunes-Nutzer wird das Abo über den iTunes-Account abgewickelt und verlängert sich automatisch, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Warum führt der SPIEGEL diese Beschränkung ein?

Der Schritt ist Teil der Digitalstrategie des SPIEGEL, um hochwertigen Journalismus zu finanzieren. Durch die Begrenzung des kostenlosen Zugriffs sollen mehr Leser dazu bewegt werden, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Dies ist ein Trend, den viele Medienhäuser verfolgen, um ihre Einnahmen zu diversifizieren und unabhängiger von Werbung zu werden.

Kritik und Alternativen

Einige Leser kritisieren die Beschränkung als zu restriktiv, insbesondere da bereits nach zehn Aufrufen oder 30 Tagen der Zugang gesperrt wird. Andere Medien bieten oft großzügigere Freigrenzen. Dennoch bleibt der SPIEGEL eine der führenden Nachrichtenquellen in Deutschland, und viele sind bereit, für den Zugang zu zahlen. Wer kein Abo abschließen möchte, kann auf andere Nachrichtenportale ausweichen oder die kostenlosen Inhalte des SPIEGEL nutzen, die nicht unter die Paywall fallen.

Für Rückfragen oder Unterstützung bei der Einrichtung des Abos steht der Kundenservice des SPIEGEL zur Verfügung. Die neuen Bedingungen gelten ab sofort für alle Artikel auf der Plattform.

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