SPIEGEL+ Paywall verhindert Zugriff auf ältere Artikel
SPIEGEL+ Paywall blockiert Zugriff auf ältere Artikel (04.07.2026)

Der SPIEGEL hat eine neue Paywall implementiert, die den freien Zugriff auf Artikel einschränkt. Nach Angaben des Magazins können Leser einen Artikel nur noch innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung und maximal zehnmal kostenlos aufrufen. Danach ist der Artikel nicht mehr zugänglich, es sei denn, der Leser schließt ein SPIEGEL+ Abonnement ab.

Neue Zugriffsbeschränkungen für Leser

Die Maßnahme betrifft alle Artikel auf SPIEGEL.de und in der App. Ein Hinweis auf der Seite informiert: „Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.“ Diese Beschränkung gilt unabhängig davon, ob der Leser über einen direkten Link oder über soziale Medien auf den Artikel zugreift.

SPIEGEL+ bietet verschiedene Abomodelle an. Neukunden können für 1 Euro in den ersten vier Wochen testen, danach kostet das Abo 5,99 Euro pro Woche. Das Jahresabo ist mit 4,49 Euro pro Woche für das erste Jahr rabattiert. Bestehende Print-Abonnenten erhalten einen vergünstigten Digitalzugang.

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Hintergrund der Paywall-Einführung

Die Einführung der Paywall ist Teil der Digitalstrategie des SPIEGEL, um hochwertigen Journalismus zu finanzieren. In einer Pressemitteilung betonte der Verlag: „Wir investieren in exklusive Inhalte und Recherchen, die durch Abonnements unterstützt werden.“ Die genauen Auswirkungen auf die Leserzahlen sind noch nicht bekannt, aber ähnliche Modelle bei anderen Medien zeigen, dass Paywalls die Abonnentenzahlen steigern können.

Leser, die bereits ein Digital-Abo haben, können sich einloggen und weiterhin auf alle Inhalte zugreifen. Für andere bleibt nur der Abschluss eines Abos oder der Verzicht auf den Artikel. Die Kritik an der Paywall ist gemischt: Während einige Leser Verständnis für die Finanzierung zeigen, beklagen andere die Einschränkung des freien Informationszugangs.

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