Empfang im Roten Rathaus
Der Ultra-Athlet Arda Saatçi hat sich ins Gästebuch der Stadt Berlin eintragen dürfen. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) empfing den 28-Jährigen am Nachmittag im Roten Rathaus. Wegner lobte den Läufer, der 600 Kilometer am Stück zurückgelegt hatte, für seine Willenskraft und Disziplin. Damit reiht sich Saatçi neben Persönlichkeiten wie Marlene Dietrich und Heinz Rühmann ein.
Sozialer Medien-Hit
Saatçis Ultralauf im US-Bundesstaat Kalifornien wurde vor wenigen Wochen zum Social-Media-Hit. Seinen Zieleinlauf nach 600 Kilometern verfolgten Hunderttausende via Livestream. Bei seiner Ankunft am Hauptstadtflughafen BER mussten zig Polizeibeamte und Ordner für Sicherheit sorgen.
Die Strecke und die Zeit
Zwar hatte Saatçi bei seinem Lauf seine Zielmarke von 96 Stunden nicht erreicht, brachte ihn aber zu Ende. In rund 123 Stunden meisterte er die Strecke von Badwater Basin im Death Valley zum Santa Monica Pier nahe Los Angeles. Die Distanz von 600 Kilometern legte er damit in einer Zeit zurück, die zwar über dem selbstgesteckten Ziel lag, aber dennoch beachtlich ist.
Der Lauf startete im tiefsten Punkt Nordamerikas, dem Badwater Basin im Death Valley, und endete am Pazifik. Die Route führte durch extreme Hitze und über hügeliges Gelände. Saatçi bewies dabei eine außergewöhnliche körperliche und mentale Stärke, die ihm weltweit Anerkennung einbrachte.
Sicherheitsmaßnahmen am BER
Bei seiner Rückkehr nach Deutschland am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) sorgte die große Menschenmenge für einen massiven Polizeieinsatz. Zahlreiche Fans und Journalisten wollten den Ultra-Läufer empfangen. Die Behörden stellten sicher, dass der Andrang geordnet verlief und es zu keinen Zwischenfällen kam.
Der Eintrag ins Berliner Gästebuch ist eine besondere Ehre. Das Buch enthält Unterschriften von berühmten Persönlichkeiten, die die Stadt besucht haben. Saatçi ist nun Teil dieser Reihe, was seine Leistung und die damit verbundene öffentliche Aufmerksamkeit widerspiegelt.



