Berliner Technoparade „Zug der Liebe“ nach CSD-Anschlag abgesagt
„Zug der Liebe“ nach CSD-Anschlag abgesagt

Die für Ende August in der Berliner Innenstadt geplante Technoparade „Zug der Liebe“ ist abgesagt worden. Grund ist der Anschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD), der die Sicherheitslage grundlegend verändert habe, wie die Veranstalter mitteilten.

Organisatoren reagieren auf veränderte Sicherheitslage

„Die jüngsten Ereignisse rund um den CSD haben die Lage drastisch verändert“, erklärten die Veranstalter des „Zug der Liebe“. Die Entscheidung zur Absage sei in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden gefallen, um keine weiteren Risiken einzugehen. Die Parade, die sich als Nachfolger der legendären Loveparade versteht, hätte am letzten Augustwochenende stattfinden sollen.

Hintergrund: Anschlag überschattet CSD-Feierlichkeiten

Der Christopher Street Day in Berlin war Ende Juli von einem terroristischen Anschlag überschattet worden. Dabei waren mehrere Menschen verletzt worden. Die genauen Umstände sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Veranstalter des „Zug der Liebe“ betonten, dass die Sicherheit der Teilnehmer oberste Priorität habe. Man hoffe, die Parade im nächsten Jahr wie geplant durchführen zu können.

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„Zug der Liebe“ als Loveparade-Erbe

Der „Zug der Liebe“ wurde 2015 ins Leben gerufen, nachdem die ursprüngliche Loveparade nach der Katastrophe von Duisburg 2010 eingestellt worden war. Die Technoparade zog in den vergangenen Jahren Zehntausende Besucher an. Die Absage bedeutet einen schweren Schlag für die Berliner Clubkultur, die ohnehin unter den Folgen der Pandemie leidet.

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