Adrien Brody isolierte sich fünf Monate für Broadway-Rolle
Adrien Brody isolierte sich fünf Monate für Broadway-Rolle

Der zweifache Oscarpreisträger Adrien Brody, 53, hat sich für sein Broadway-Debüt als Todeszellenhäftling in einem Hotelzimmer isoliert – fünf Monate lang. Das berichtete der Schauspieler dem „Interview Magazine“. „Es ist natürlich einsam“, sagte Brody. „Aber ich spiele einen Mann, der noch viel tiefer in dieser Isolation lebte. Was ich erlebe, kratzt nur an der Oberfläche.“

In dem Stück „The Fear of 13“ porträtiert er den Amerikaner Nick Yarris, der mehr als zwei Jahrzehnte unschuldig in einer Todeszelle saß. Für solche Rollen sei es notwendig, auf gewisse Annehmlichkeiten und Freiheiten zu verzichten, erklärte Brody.

Noch extremer habe er das für die Rolle des jüdischen Musikers Władysław Szpilman in Roman Polanskis Holocaust-Drama „Der Pianist“ getan. Damals sei er aus seinem Haus ausgezogen, habe das Telefon abgestellt, Klavier spielen gelernt und gehungert. Zu diesem Zeitpunkt habe er keine eigene Familie gehabt, daher habe er solche Methoden anwenden können. Für seine persönlichen Beziehungen sei es aber nicht einfach gewesen.

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Brody ist seit Jahren mit der britischen Modedesignerin Georgina Chapman, 50, zusammen, die aus ihrer früheren Ehe mit Harvey Weinstein zwei Kinder hat. Brody hatte 2003 für „Der Pianist“ seinen ersten Oscar gewonnen, 2025 folgte der zweite für „Der Brutalist“. Das Broadway-Stück „The Fear of 13“ ist noch bis Mitte Juli in New York zu sehen.

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