Carol Schuler wird oft mit Amy Winehouse verglichen – nicht nur wegen ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer Stimme. Die Schauspielerin und Musikerin feierte ihren ersten Filmerfolg bereits mit zwölf Jahren und ist seitdem auf Erfolgskurs.
Schon als Kind sammelte Schuler Bühnenerfahrung: Mit fünf Jahren trat sie dem Kindertanztheater ihrer Tante bei und erhielt Unterricht in Ballett, Stepptanz und Gesang. Ihre erste Hauptrolle hatte sie 2001 im Film „Lieber Brad“, für die sie mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet wurde. Nach ihrer Schauspielausbildung in Berlin war sie an verschiedenen Theater- und Operninszenierungen beteiligt.
Seit 2014 ist ihre Karriere steil angestiegen. Sie spielte unter anderem mit Jürgen Vogel in „Blochin – Die Lebenden und die Toten“ und mit Anja Kling in „Zweibettzimmer“. Für ihre Rolle in der Grimme-Preis-gekrönten Netflix-Serie „Skylines“ erhielt sie den Deutschen Schauspielerpreis als beste Nebendarstellerin.
Seit 2020 ist Schuler im „Tatort Zürich“ als Fallanalytikerin Tessa Ott zu sehen. An der Seite von Anna Pieri Zuercher, die ihre Kollegin Isabelle Grandjean spielt, löst sie spannende Fälle. Die beiden sind auch privat befreundet. Pieri Zuercher beschreibt Schuler als authentisch, direkt und humorvoll.
Neben der Schauspielerei ist Musik eine große Leidenschaft von Schuler. Sie tritt mit den Bands „El Cartel“ und „Chloé et les Enfants Terribles“ auf. In der Tatort-Folge „Schattenkinder“ sang sie ihren eigenen Song „Skin“. Trotz ihres Wohnsitzes in Berlin bleibt sie ihren Schweizer Wurzeln treu – besonders im Winter genießt sie Käsefondue.



