Rückschlag für die Füchse Berlin und die deutsche Nationalmannschaft: Rückraumspieler Nils Lichtlein hat sich am Mittwoch einer Operation am linken Fuß unterzogen. Der Eingriff wurde in Augsburg von Fußspezialist Dr. Manfred Thomas durchgeführt. Wie lange der 23-jährige Spielmacher ausfällt, ist derzeit noch offen.
Monatelange Schmerzen – nun der operative Eingriff
Lichtlein hatte bereits seit Januar mit Fußproblemen zu kämpfen. Die Verletzung zog er sich im Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft in Hannover zu, kurz vor der Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen. Dadurch verpasste er den EM-Auftakt, kämpfte sich jedoch zurück und trug am Ende zum Gewinn der Silbermedaille bei.
Trotz anhaltender Beschwerden spielte Lichtlein die Saison durch. Im März pausierte er bei Länderspielen, um den Fuß zu schonen – mit nur begrenztem Erfolg. Im Mai räumte er gegenüber „handball-world“ ein, dass die Schmerzen weiterhin bestünden. Dennoch stand er in der heißen Phase der Saison für die Füchse Berlin auf dem Parkett und feierte große Erfolge: den Sieg im DHB-Pokal, die Vizemeisterschaft und den Einzug ins Final Four der Champions League.
Entscheidung für die Operation nach Spezialistengesprächen
Nach Informationen der Berliner Morgenpost war absehbar, dass eine Operation früher oder später nötig werden könnte. Nach mehreren Gesprächen mit Spezialisten fiel schließlich die Entscheidung für den Eingriff. Dieser verlief nach Angaben der Zeitung erfolgreich. Der Zeitpunkt ist günstig, da die Saison beendet ist und die Liga Pause macht. Dennoch bedeutet die OP für Lichtlein einen herben Rückschlag, da er nun zunächst pausieren muss und ein Comeback-Datum noch nicht feststeht.



