Kaffeezubereitung beeinflusst Alterung: Filterkaffee besser als Instant
Filterkaffee vs. Instant: Studie zeigt Effekte auf Alterung

Eine neue Studie aus China legt nahe, dass die Art der Kaffeezubereitung einen Einfluss auf die biologische Alterung haben könnte. Die Forscher werteten Daten von fast 50.000 Teilnehmern der britischen UK Biobank aus und verglichen den Kaffeekonsum mit drei etablierten Biomarkern für Alterungsprozesse.

Filterkaffee zeigt positive Effekte

Die Ergebnisse zeigen: Je mehr Filterkaffee konsumiert wurde, desto besser fielen die Werte der Alterungsmarker aus. Bei Instantkaffee war der Zusammenhang umgekehrt: Höherer Konsum ging mit Hinweisen auf eine beschleunigte biologische Alterung einher. Dieser Effekt war bei Filterkaffee deutlich stärker ausgeprägt als bei Instantkaffee.

Ein besonders wichtiger Marker war die Telomerlänge. Filterkaffee war mit längeren Telomeren verbunden, während Instantkaffee mit kürzeren Telomeren assoziiert war. Kürzere Telomere gelten als Zeichen einer schnelleren Zellalterung.

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Mögliche Mechanismen: Entzündungen und Stoffwechsel

Weitere Analysen deuten darauf hin, dass Entzündungsprozesse und der Stoffwechsel eine Rolle spielen könnten. Die Blutwerte GlycA (ein Entzündungsmarker) und Cystatin C (ein Marker für die Nierenfunktion) sowie der Grundumsatz zeigten entsprechende Zusammenhänge. Die Ergebnisse blieben auch nach dem Ausschluss von Teilnehmern mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes bestehen.

Die Forscher betonen jedoch, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, die keine Kausalität beweisen kann. Zudem basieren die Angaben zum Kaffeekonsum auf Selbstauskünften der Teilnehmer. Weitere Studien sind nötig, um die genauen Mechanismen zu klären.

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