Großprojekt in Hamburg: Die neue Sternbrücke erreicht wichtigen Meilenstein
Neue Sternbrücke in Hamburg erreicht wichtigen Meilenstein

Transport zur Max-Brauer-Allee erfolgreich abgeschlossen

Eines der bedeutendsten Bauprojekte Hamburgs hat die nächste Phase erreicht: Die neue Sternbrücke im Stadtteil Altona ist an einem Montage-Zwischenstopp angekommen. Spezielle Transportfahrzeuge, sogenannte Tausendfüßler mit mehr als 1000 Rädern, brachten das 3700 Tonnen schwere Bauwerk an die Max-Brauer-Allee. Die etwa 50 Meter lange Strecke wurde in rund einer halben Stunde zurückgelegt, wie der NDR berichtete. Hunderte Schaulustige verfolgten das Geschehen.

Nach dem Transport soll die Brücke hydraulisch auf eine Höhe von sechs Metern über dem Straßenniveau angehoben werden. Dafür sind etwa acht Stunden eingeplant. Dieser Schritt ist notwendig, um die Brücke später in die endgültige Position zu bringen.

Große Herausforderung am Donnerstag

Die eigentliche Herausforderung steht jedoch noch bevor. Am Donnerstag soll die 108 Meter lange und 21 Meter breite Brücke weitere Hunderte Meter zu ihrem Zielort an der Kreuzung Stresemannstraße gefahren werden. Bahn-Projektleiterin Janna Widmaier äußerte sich gegenüber dem NDR zu den Schwierigkeiten: „Es gibt einige sehr enge Stellen, die wir passieren müssen. Bei Tageslicht ist das etwas übersichtlicher.“ Besonders knifflig sei die Passage an einem Balkon vorbei, der nur 40 Zentimeter Abstand zur Brücke bietet.

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Ursprünglich war der Transport für einen Tag später geplant, doch die Deutsche Bahn zog den Termin spontan vor. Bis zum Wochenende soll die Sternbrücke nun vollständig eingebaut sein.

Zeitplan und Hintergründe

Lars de Haas, Projektmanager der niederländischen Firma Mammoet, die den Transport durchführte, zeigte sich zufrieden: „Wir waren ein bisschen schneller als geplant. Das gibt uns mehr Ruhe für die Restarbeiten.“ Der Rückbau der alten Eisenbahnbrücke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Altona hatte bereits am 24. Juli begonnen. Die Bahn lässt sie ersetzen, weil der Stahl der Brücke nach rund 100 Jahren ermüdet ist. Auf der Bahnstrecke verkehren üblicherweise S-Bahnen sowie Regional- und Fernverkehrszüge.

Für die Fertigstellung ist ein ambitionierter Zeitplan vorgesehen: Am 31. August soll die Brücke wieder für den Bahnverkehr freigegeben werden. Bis dahin müssen noch zahlreiche Arbeiten erledigt werden, darunter die endgültige Verankerung und die technische Prüfung.

Bedeutung des Projekts

Die Sternbrücke ist ein zentrales Element der Bahninfrastruktur in Hamburg. Die neue Brücke soll nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs auf der wichtigen Strecke verbessern. Der reibungslose Ablauf des Transports und der Montage ist daher von großer Bedeutung für Pendler und Reisende.

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