Ein bislang unbekannter Cabrio-Fahrer hat am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr eine 35-jährige Frau im Kreisverkehr bei Zusmarshausen massiv beleidigt und ist anschließend geflüchtet. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.
Was geschah im Kreisverkehr?
Nach Angaben der Polizeiinspektion Augsburg Süd war die Frau mit ihrem Auto im Kreisverkehr an der Staatsstraße 2035 in Fahrtrichtung Augsburg unterwegs, als der Fahrer eines silbernen Cabrios sie plötzlich bedrängte. Der Mann habe dicht aufgefahren, mehrfach gehupt und die Frau dann mit wüsten Beschimpfungen beleidigt. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um den Vorfall zu kümmern.
Polizei sucht Zeugen
Die 35-Jährige blieb unverletzt, war aber schockiert. Die Polizeiinspektion Augsburg Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Fahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 0821/323-1010 zu melden. Der Cabrio-Fahrer wird als männlich, etwa 40 Jahre alt, mit kurzen dunklen Haaren beschrieben. Er trug eine dunkle Sonnenbrille und ein weißes Hemd.
Aggressives Verhalten im Straßenverkehr nimmt zu
Dieser Vorfall ist kein Einzelfall: Laut einer Studie des ADAC kommt es in Deutschland jährlich zu rund 1,2 Millionen Fällen von aggressivem Verhalten im Straßenverkehr. Beleidigungen, Drängeln und Nötigung sind dabei die häufigsten Delikte. Die Polizei rät, bei solchen Vorfällen Ruhe zu bewahren, sich das Kennzeichen zu merken und Anzeige zu erstatten.
Hintergrund: Kreisverkehr bei Zusmarshausen
Der Kreisverkehr an der Staatsstraße 2035 bei Zusmarshausen ist eine vielbefahrene Kreuzung, die täglich von tausenden Pendlern genutzt wird. Gerade zu Stoßzeiten kommt es hier immer wieder zu Konflikten zwischen Autofahrern. Die Polizei hat die Kontrollen in diesem Bereich in der Vergangenheit verstärkt, um die Sicherheit zu erhöhen.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizeiinspektion Augsburg Süd hofft, durch die Veröffentlichung des Vorfalls weitere Hinweise zu erhalten. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an.



