Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat Anklage gegen einen 33-jährigen Mann erhoben, der seine 28-jährige Freundin getötet und ihre Leiche in einer Gefriertruhe versteckt haben soll. Die Tat ereignete sich Anfang April in der gemeinsamen Wohnung des Paares in einem Mehrfamilienhaus in Bielefeld. Der Angeschuldigte legte ein Geständnis ab und beruft sich auf Notwehr.
Hergang der Tat
Laut Ermittlungen eskalierte ein Streit zwischen dem Paar. Der 33-Jährige soll der Frau zunächst einen Glaskrug gegen den Kopf geschlagen haben. Anschließend fügte er ihr mit einem Messer eine Armverletzung zu und würgte sie. Die Obduktion ergab, dass die 28-Jährige erstickt ist. Der Mann legte die Leiche anschließend in eine Gefriertruhe in der Wohnung.
Entdeckung durch den Bruder
Der Bruder des Opfers entdeckte die Leiche am 12. April und alarmierte die Polizei. Die Beamten fanden die Tote in der Gefriertruhe und nahmen den 33-Jährigen fest. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Totschlag vor. Die Hintergründe des Streits sind bislang unklar. „Warum es zu dem Streit kam, ist noch offen“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Landgericht Bielefeld entscheidet nun über die Zulassung der Anklage.



