Im Fall einer getöteten Studentin in Trier hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Es handelt sich um einen 35-jährigen Mann aus dem Saarland und eine 25-jährige Frau aus Trier, wie die Behörden in der Moselstadt mitteilten. Die 29-jährige Studentin war am 19. Juli mit Stichverletzungen im Oberkörperbereich tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden.
Festnahmen nach Gewalttod einer Studentin
Den Ermittlungen zufolge sollen die Tatverdächtigen die junge Frau einige Zeit vor der Tat kennengelernt haben. Sie fassten offenbar den Plan, die Bankkarten der 29-Jährigen zu stehlen und Geld von ihrem Konto abzuheben. Am 16. Juli soll der 35-jährige Mann die Studentin mit einem bisher unbekannten Stichwerkzeug so schwer verletzt haben, dass sie starb. Einen Tag später hob die mutmaßliche Komplizin an einem Geldautomaten in Trier mit der EC-Karte einen vierstelligen Betrag vom Konto des Opfers ab.
Hintergründe der Tat
Das Amtsgericht Trier erließ gegen beide Beschuldigte Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen Mordes aus Habgier. Am Morgen wurden die Wohnungen der Beschuldigten durchsucht. Die Festnahmen erfolgten im Saarland. Der gewaltsame Tod der 29-Jährigen war für die Universität Trier das zweite Tötungsdelikt innerhalb weniger Tage. Bereits am 15. Juli war ein 22-jähriger Student nahe der Universität auf offener Straße erstochen worden. In diesem Fall ist ein 22-jähriger Mann aus Afghanistan tatverdächtig.



