Ein 63-jähriger Mann ist am Donnerstag in einem Ort im Landkreis Oberallgäu bei einem Arbeitsunfall lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann geriet unter eine umgekippte Mähraupe, wie die Polizei mitteilte. Die Maschine kippte aus bislang ungeklärter Ursache um, während der Mann sich im Bereich der Maschine befand.
Rettungskräfte im Großeinsatz
Nach dem Unglück rückten zahlreiche Rettungskräfte an, darunter ein Rettungshubschrauber und ein Notarzt. Der 63-Jährige wurde nach der Erstversorgung an der Unfallstelle in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand sei kritisch, hieß es. Die genauen Umstände des Unfalls werden nun von der Polizei ermittelt.
Unfallursache noch unklar
Die Mähraupe, ein schweres Arbeitsgerät, das häufig in der Landwirtschaft oder im Landschaftsbau eingesetzt wird, kippte aus noch ungeklärten Gründen um. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein technischer Defekt oder eine falsche Bedienung eine Rolle gespielt haben. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden.
Arbeitssicherheit im Fokus
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit beim Umgang mit schweren Maschinen auf. Laut Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ereignen sich jährlich rund 40.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle in der Land- und Forstwirtschaft. Bei Arbeiten mit Mähraupen und ähnlichen Geräten ist besondere Vorsicht geboten. Experten raten zu regelmäßigen Sicherheitschecks und dem Einhalten von Sicherheitsabständen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Weitere Details werden im Laufe des Tages erwartet.



