Mordprozess Fabian Messer: Neue Zeugenaussagen bestätigen, dass Messer nicht die Tatwaffe ist
Mordprozess Fabian Messer: Neue Zeugenaussagen bestätigen, dass Messer nicht die Tatwaffe ist

Im Mordprozess um den getöteten Grundschüler Fabian Messer aus Güstrow haben neue Zeugenaussagen ergeben, dass das gefundene Messer nicht die Tatwaffe ist. Dies wurde nach einem Streit vor Gericht klar. Der Junge war am 10. Oktober 2025 verschwunden und seine Leiche wurde am 14. Oktober in einem Waldstück nahe Klein Upahl entdeckt.

Die Obduktion ergab, dass Fabian gewaltsam durch mindestens sechs Messerstiche getötet wurde. Anschließend wurde der Leichnam mit Brandbeschleuniger angezündet. Der Junge war am Tag seines Verschwindens wegen Unwohlseins zu Hause geblieben, während seine Mutter zur Arbeit ging. Als sie zurückkam, war ihr Sohn verschwunden.

Die Ermittler gingen rund 1.000 Spuren nach. Nach dem Fund der Kinderleiche richtete die Kriminalpolizeiinspektion Rostock eine Mordkommission ein. Der Fall war am 5. November Thema in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“, woraufhin mehr als 30 Hinweise eingingen.

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Am Folgetag durchsuchte die Polizei mit rund 120 Kräften mehrere Objekte in Reimershagen und Rum Kogel. Sie verhafteten eine 30-jährige Frau unter dringendem Mordverdacht. Ihr Anwalt versuchte erfolglos, ihre Freilassung aus der Untersuchungshaft zu erreichen, da es keine handfesten Beweise gebe und die Tatwaffe nicht gefunden worden sei.

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