Schweigeminute in Trier: Student nach Messerangriff getötet
Schweigeminute für getöteten Studenten in Trier

In Trauer vereint haben zahlreiche Menschen in Trier mit einer Schweigeminute dem bei einem Messerangriff getöteten Studenten gedacht. Auf der sogenannten Forumsplatte der Universität der Moselstadt folgten etwa 1.000 Menschen einem Aufruf und kamen um 12:00 Uhr zusammen. Auch ein Kondolenzbuch war ausgelegt, unter anderem trug sich Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) ein. An der Stelle, an der sich die Tat ereignet hatte, waren Blumen und Kerzen zu sehen. Die Ermittlungen laufen, wie die Polizei mitteilte.

Hintergründe der Tat

Der 22-jährige Student war am Mittwoch auf offener Straße von einem Gleichaltrigen angegriffen worden. Dabei war der Polizei zufolge auch ein Messer eingesetzt worden. Das Opfer sei reanimiert worden, überlebte jedoch nicht. Ein tatverdächtiger Afghane wurde festgenommen. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Man werte unter anderem Zeugenaussagen aus, hieß es.

Trauer an der Universität

Zu der Gedenkminute hatte die Universität eingeladen. Das Opfer war Student der Hochschule. „Ein solches Ereignis erschüttert uns als Universitätsgemeinschaft zutiefst. Der Verlust eines jungen Menschen reißt eine schmerzliche Lücke in unsere Gemeinschaft und macht uns fassungslos“, hieß es auf der Homepage. „Wir trauern um einen Angehörigen unserer Universität und stehen in stillem Gedenken zusammen.“

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Die Startseite des Internet-Auftritts der Hochschule war schwarz. Zu lesen war der Text: „Die Universitätsgemeinschaft trauert.“

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