Tod eines Kleinkindes in Schorndorf: Ermittlungen gegen Mutter
Tod eines Kleinkindes: Ermittlungen gegen Mutter

Schorndorf – Nach dem tragischen Tod eines Kleinkindes in einem Auto in Schorndorf bei Stuttgart hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Wie eine Sprecherin der Behörde in Stuttgart mitteilte, richtet sich der Vorwurf ausschließlich gegen die 44-jährige Mutter des einjährigen Mädchens.

Hintergründe des Vorfalls

Der genaue Hergang des Geschehens ist noch Gegenstand der Untersuchungen. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind über einen längeren Zeitraum im Fahrzeug eingeschlossen war, bevor es entdeckt wurde. Die Mutter hatte das Auto offenbar abgestellt und war danach anderen Tätigkeiten nachgegangen.

Rechtliche Einordnung

Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob die Mutter ihrer Aufsichtspflicht nicht ausreichend nachgekommen ist. Fahrlässige Tötung kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Die Ermittlungen sollen auch klären, ob weitere Personen für den Tod des Kindes verantwortlich gemacht werden können.

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Die Polizei hatte das leblose Kind am späten Nachmittag in dem Wagen entdeckt. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Die Mutter befindet sich nach Angaben der Behörden in ärztlicher Betreuung.

Der Fall hat in der Region Bestürzung ausgelöst. Immer wieder kommt es in Deutschland zu ähnlichen Vorfällen, bei denen Kinder in Autos vergessen werden oder sich selbst einschließen. Experten raten Eltern, besonders an heißen Tagen extreme Vorsicht walten zu lassen.

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