Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze kritisiert Höckes Ost-Identität als unauthentisch
Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze kritisiert Höckes Ost-Identität als unauthentisch

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke scharf kritisiert. In einem Interview warf Schulze Höcke vor, sich als „Ober-Ossi“ zu inszenieren, was jedoch nicht authentisch sei. Schulze bezog sich dabei auf Höckes Auftritte, bei denen dieser ostdeutsche Symbole wie das Moped „Schulze Simson“ nutze, um eine vermeintliche Ost-Identität zu demonstrieren.

Schulze betonte, dass Höcke als gebürtiger Westdeutscher diese Rolle nur spiele, um Wähler im Osten zu ködern. „Wenn sich Höcke als Ober-Ossi präsentiert, ist das einfach nicht authentisch“, sagte der Regierungschef. Er warf Höcke vor, die Ostdeutschen und ihre Geschichte für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

Die Kritik des CDU-Politikers kommt vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte über die Identität und Wahrnehmung Ostdeutschlands. Schulze forderte eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und Gegenwart der neuen Bundesländer, ohne populistische Vereinnahmung.

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