Die 81. Sommerlichen Musiktage Hitzacker haben mit einer Auslastung von knapp 87 Prozent und 8.700 Besuchern ein Rekordergebnis erzielt. Das neuntägige Festival, das ganz im Zeichen von Joseph Haydn stand, übertraf damit sogar das Jubiläumsjahr 2025, wie die Organisatoren mitteilten. Im Vorjahr wurden rund 100 Tickets weniger verkauft.
Jazzabend mit Till Brönner sorgt für ausverkaufte Reihen
Ein besonderes Highlight war der eigens für Hitzacker entwickelte Jazzabend mit Trompeter Till Brönner und Pianist Frank Chastenier, der das Publikum begeisterte und für ausverkaufte Reihen sorgte. Auch das neue Angebot an Sozialtickets kam gut an: Rund 200 zusätzliche Gäste nutzten die Möglichkeit, einen selbst gewählten Preis zu zahlen, getreu dem Motto der Festivalgründer „Keiner bleibt draußen“.
Finanzielle Herausforderungen trotz Erfolg
Trotz der positiven Besucherbilanz bleibt die finanzielle Planung angespannt. Das Gesamtbudget lag bei rund 443.000 Euro, wobei 18 Prozent aus öffentlichen Mitteln des Landes Niedersachsen stammen, 32 Prozent von Stiftungen und Sponsoren und der Rest aus Kartenerlösen. „Gegenüber dem Vorjahr hatten wir eine Steigerung unseres Volumens um fünf Prozent, weil die Kosten gestiegen sind“, erklärte Chantal Nastasi, Sprecherin der Musiktage. Man versuche, die Mehrkosten über private Förderer zu decken.
Ausblick auf 2027: „No Beethoven?“
Die 82. Ausgabe der Musiktage findet vom 31. Juli bis 8. August 2027 statt. Das Motto „No Beethoven?“ verspricht ein abwechslungsreiches Programm mit Künstlern wie Christian Poltéra, Enrico Pace und Liza Ferschtman. Die Vorfreude ist groß, denn das Festival hat sich als kultureller Höhepunkt im Wendland etabliert.



