Hitze-Hotspots in Lichtenberg: Karte zeigt gefährliche Gebiete
Hitze-Hotspots in Lichtenberg: Karte zeigt gefährliche Gebiete

Karte zeigt Risikogebiete: Hitze-Hotspots in Lichtenberg

Der Klimawandel ist in Berlin deutlich spürbar, doch es gibt lokale Unterschiede. Eine aktuelle Klimarisikoanalyse der Senatsumweltverwaltung offenbart, dass einige Orte in Lichtenberg besonders von extremer Hitze betroffen sind. Die Analyse zeigt auch, dass andere Bereiche des Bezirks durch Überflutungen gefährdet sind.

Die Daten liegen für das gesamte Stadtgebiet vor und weisen insbesondere die Innenstadtbereiche mit starker Versiegelung als Hitzeschwerpunkte aus. In Lichtenberg sind vor allem Alt-Lichtenberg und die Industriegebiete betroffen. Das Areal rund um die Herzbergstraße und Josef-Orlopp-Straße sticht hervor: Es weist eine extrem hohe Versiegelung und kaum Vegetation auf, was es zu einem extremen Hitze-Hotspot macht. Große Betonstrukturen speichern tagsüber Wärme und verhindern eine nächtliche Abkühlung.

Hitzeinseln in Wohngebieten

Auch die Wohngebiete Frankfurter Allee Süd und entlang des Rummelsburger Ufers zählen zu den Hitze-Hotspots. Diese hochversiegelten Gebiete bilden kleine Hitzeinseln, weisen aber in der näheren Umgebung auch kühlere Bereiche auf. Ein differenzierteres Bild zeigt sich in den Hochhaussiedlungen in Neu-Hohenschönhausen und Friedrichsfelde. Auch hier gibt es große Betonflächen, die die Luft tagsüber stark aufheizen. Besonders problematisch: In diesen Gebieten leben viele ältere Menschen, die durch Hitze besonders gefährdet sind. Allerdings verfügen diese Siedlungen auch über einen höheren Anteil an Grünflächen, die für nächtliche Abkühlung sorgen.

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Überflutungsgefahr in vielen Teilen des Bezirks

Die Klimarisikoanalyse identifiziert zudem mehrere überflutungsgefährdete Gebiete in Lichtenberg. Dabei handelt es sich meist um Tiefpunkte im Gelände nahe stark versiegelter Flächen, bei denen Regenwasser bei Starkregen nicht schnell genug abfließen kann. Besonders betroffen sind Alt-Lichtenberg, Fennpfuhl und die Frankfurter Allee Süd. In diesen urbanen Kernen mit hohem Asphaltanteil kann das Regenwasser kaum im Boden versickern, und die Kanalisation ist schnell überlastet.

Die Klimarisikoanalyse wurde aufgrund des im November 2025 in Kraft getretenen Klimaanpassungsgesetzes erstellt. Sie soll als Grundlage dienen, um die Stadt auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

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