Spreewald: Wegen Eichenprozessionsspinner bleiben elf Gewässer gesperrt
Spreewald: Elf Gewässer wegen Eichenprozessionsspinner gesperrt

Wegen des Eichenprozessionsspinners sind im Spreewald mehrere Gewässer weiterhin gesperrt. Das betreffe elf Gewässer des Unterspreewaldes, teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Dringend nötige Baumfäll- und Sicherungsmaßnahmen könnten derzeit nicht durchgeführt werden.

Hintergrund der Sperrungen

Bereits am Freitag waren mehrere Gewässer der Region gesperrt worden. Ziel der Sperrungen ist es, Besucherinnen und Besucher vor den gefährlichen Brennhaaren der Raupen zu schützen, wie das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung mitteilte. Hinzu komme, dass wegen des Befalls derzeit wichtige Verkehrssicherungsarbeiten entlang der Gewässer nicht möglich seien und deshalb Gefahren durch Äste und umsturzgefährdete Bäume drohten, teilte Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) mit.

„Auf Antrag des Landesamtes für Umwelt sind ab sofort mehrere Gewässer im Unterspreewald für die Schifffahrt gesperrt – bis auf Widerruf“, hieß es. Die Sperrungen seien unbedingt zu beachten.

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Auswirkungen auf Tourismus und Schifffahrt

Die Sperrungen betreffen elf Gewässer im Unterspreewald. Damit sind wichtige touristische Routen für die Spreewald-Schifffahrt blockiert. Die Maßnahmen gelten bis auf Weiteres, bis die Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner gebannt ist.

Der Befall des Eichenprozessionsspinners ist in diesem Jahr an einigen Orten besonders stark. Die Raupenhaare können bei Menschen Hautreizungen, allergische Reaktionen und Atemwegsprobleme auslösen. (dpa)

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