Beim Stadtradeln-Finale in Harburg sind am Sonntag rund 70 Radlerinnen und Radler zusammengekommen, um gemeinsam die letzten Kilometer der diesjährigen Aktion zu sammeln. Die Veranstaltung begann mit einer kurzen Predigt in der örtlichen Kirche, bevor sich die Gruppe zu einer geführten Tour durch die Umgebung aufmachte. Damit endete der dreiwöchige Aktionszeitraum, in dem die Teilnehmer möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegen sollten.
Gemeinsamer Abschluss mit kirchlichem Auftakt
Organisiert wurde das Finale von der Stadt Harburg in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde. Nach Angaben der Stadtverwaltung war die Resonanz mit 70 Teilnehmern erfreulich hoch. „Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung“, sagte ein Sprecher der Stadt. Die Predigt, die Pfarrerin Miriam Sommer hielt, bezog sich thematisch auf den Klimaschutz und die Bedeutung nachhaltiger Mobilität. Im Anschluss führte die Route über rund 15 Kilometer durch die sanften Hügel des Landkreises Donau-Ries, vorbei an Feldern und kleinen Weilern.
Bilanz: Tausende Kilometer für den Klimaschutz
Offiziell endete das Stadtradeln am Sonntagabend, die Auswertung der gefahrenen Kilometer läuft noch. Nach ersten Schätzungen der Stadt haben die rund 250 registrierten Teilnehmer in den drei Wochen zusammen mehr als 40.000 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht etwa einer Erdumrundung. Im Vergleich zum Vorjahr, als rund 200 Radler aktiv waren, ist die Teilnehmerzahl um 25 Prozent gestiegen. Die Stadt will die Ergebnisse in den kommenden Tagen auf ihrer Website veröffentlichen.
Die Aktion Stadtradeln ist eine bundesweite Kampagne des Klima-Bündnisses, an der sich Kommunen beteiligen, um ein Zeichen für den Radverkehr zu setzen. Harburg nimmt bereits zum fünften Mal teil. Bürgermeister Christoph Schmidt zeigte sich erfreut: „Es ist ermutigend zu sehen, wie viele Menschen sich für den Klimaschutz engagieren. Wir werden uns weiterhin für bessere Radwege einsetzen.“
Positive Resonanz und Ausblick
Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Organisation und der Gemeinschaft. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich über Radrouten und Sicherheit auszutauschen. Die Stadt kündigte an, die Ergebnisse im Stadtrat zu präsentieren und mögliche Verbesserungen für den Radverkehr zu prüfen. Für das nächste Jahr ist bereits eine Neuauflage geplant, dann mit einem noch vielfältigeren Rahmenprogramm.



