Wal-Schlepper in Cuxhaven eingelaufen
Wal-Schlepper in Cuxhaven eingelaufen

Eines der beiden Schiffe, die den vor der deutschen Küste gestrandeten Buckelwal in die Nordsee brachten, ist am Sonntagabend in Cuxhaven eingelaufen. Der Schlepper „Fortuna B“ machte kurz vor Mitternacht im Hafen fest. Die Polizei war vor Ort.

Der Buckelwal war am Samstag etwa 70 Kilometer von Skagen, der nördlichsten Stadt Dänemarks, entfernt abgesetzt worden. Angaben zum Zustand des Tiers zu diesem Zeitpunkt und zum genauen Ablauf der Freisetzung wurden nicht bekannt. Öffentlich zugängliche Bilder oder Videos gab es nicht.

Das andere große Schiff des Transport-Konvois war die „Robin Hood“. Sie befand sich am späten Sonntagabend nach Daten des Schiffs-Ortungsdienstes Vesselfinder in der Nähe der Westküste Dänemarks.

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Einige Mitglieder der Initiative hatten am Samstag kritisiert, die Schiffsbesatzung sei bei der Freisetzung des Wals grob vorgegangen. Die Bereederungsgesellschaft des Begleitschiffs „Robin Hood“ sprach in einem Schreiben allerdings von einem Erfolg. Die Freisetzung sei in Abstimmung mit allen Beteiligten erfolgt, hieß es.

Bereits die Bergung war gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen erfolgt. Die Überlebenschance schätzte Thilo Maack von der Naturschutzorganisation Greenpeace als minimal ein. Die mehrfache Strandung gilt als klares Anzeichen dafür, dass der Wal krank war, als er die deutsche Küste erreichte.

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