Waldbrand auf Paros: Mehrere Dörfer evakuiert – Urlauber fliehen an Strände
Waldbrand auf Paros: Dörfer evakuiert, Urlauber fliehen

Auf der griechischen Insel Paros wütet ein schwerer Waldbrand. Die Behörden ordneten die Evakuierung mehrerer Dörfer an, Hunderte Urlauber und Anwohner flohen zu den Stränden, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Feuerwehr kämpft mit Unterstützung von Löschflugzeugen gegen die Flammen, die durch starke Winde immer wieder neu entfacht werden.

Lage auf Paros: Feuer bedroht Dörfer und Touristen

Das Feuer brach am späten Montagabend im Inselinneren aus und breitete sich aufgrund der Trockenheit und des Windes rasant aus. Besonders betroffen sind die Ortschaften Marpissa und Piso Livadi. Die Bewohner wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich an die Küste zu begeben. Fähr- und Flugverbindungen wurden verstärkt, um Evakuierungen zu ermöglichen. Touristen berichten von Panik und chaotischen Szenen, als die Rauchwolken immer näher rückten. Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Brand noch mehrere Tage andauern könnte.

Frankreich und Spanien weiter in der Krise

Nicht nur Griechenland kämpft gegen die Flammen. In der Region um Bordeaux im Südwesten Frankreichs sind Tausende Hektar Wald bereits vernichtet. Die französischen Behörden haben rund 10.000 Menschen aus ihren Häusern gebracht. Die Lage bleibt kritisch, da die Temperaturen weiterhin über 40 Grad Celsius liegen und es kaum Regen gibt. In Spanien ist die Situation noch dramatischer: Landesweit mussten bereits mehr als 300.000 Menschen evakuiert werden. In der Region Extremadura kam ein Mensch ums Leben. Die spanische Regierung hat den Notstand ausgerufen und internationale Hilfe angefordert.

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Italien und Portugal ebenfalls betroffen

Auch Italien und Portugal melden Waldbrände. In Italien sind vor allem die Inseln Sizilien und Sardinien betroffen. Mehrere Ortschaften wurden vorsorglich geräumt. Die italienische Feuerwehr ist im Dauereinsatz. In Portugal kämpfen Einsatzkräfte an mehreren Fronten gegen die Flammen. Besonders die Region um Lissabon ist gefährdet. Die portugiesische Regierung hat die Bevölkerung zu äußerster Vorsicht aufgerufen.

Die anhaltende Hitzewelle und die Trockenheit begünstigen die Entstehung und Ausbreitung von Waldbränden in ganz Südeuropa. Klimaforscher warnen, dass solche Extremereignisse in Zukunft häufiger auftreten könnten. Die betroffenen Länder fordern mehr Unterstützung von der Europäischen Union bei der Brandbekämpfung und beim Katastrophenschutz.

In Griechenland ist die Insel Paros bei Urlaubern wegen ihrer Strände und traditionellen Dörfer sehr beliebt. Die aktuelle Katastrophe könnte nachhaltige Auswirkungen auf den Tourismus haben. Die griechischen Behörden betonen jedoch, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit von Einwohnern und Gästen zu gewährleisten.

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