Waldbrand bei Hanau: 4.800 Quadratmeter betroffen
Waldbrand bei Hanau: 4.800 m² betroffen

Ein Waldbrand bei Hanau hat am Donnerstag eine Fläche von rund 4.800 Quadratmetern erfasst. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Waldgebiete verhindern. Die Brandursache war zunächst unklar, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Einsatzübergreifende Maßnahmen

Gegen 13:30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, nachdem Anwohner eine starke Rauchentwicklung im Bereich zwischen den Stadtteilen Mittelbuchen und Wachenbuchen gemeldet hatten. Innerhalb kurzer Zeit rückten rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hanau, Maintal und Bruchköbel sowie des Gefahrstoffzuges des Main-Kinzig-Kreises an.

Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen mit mehreren Rohren und einem Großaufgebot an Löschwasser. Zudem wurde ein Löschhubschrauber angefordert, der aus der Luft Wasser abwarf, um die Glutnester in unwegsamem Gelände zu erreichen. „Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Ausbreiten auf angrenzende Flächen verhindert werden“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Hanau.

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Nachlöscharbeiten und Ursachenermittlung

Nach rund zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle. Anschließend begannen die Nachlöscharbeiten, bei denen die Einsatzkräfte die betroffene Fläche mit Wärmebildkameras absuchten, um versteckte Glutnester zu finden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt, Fahrlässigkeit oder Brandstiftung ursächlich war, ist noch unklar.

Der Sachschaden wird von der Polizei auf mehrere tausend Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Die betroffene Fläche liegt in einem Mischwaldgebiet, das bei Spaziergängern beliebt ist. Die Behörden warnen angesichts der anhaltenden Trockenheit vor erhöhter Waldbrandgefahr.

Hintergrund: Waldbrandgefahr in der Region

Erst in der vergangenen Woche hatte es in der Region mehrere kleinere Waldbrände gegeben, die ebenfalls durch Trockenheit begünstigt wurden. Der Deutsche Wetterdienst weist für den Main-Kinzig-Kreis aktuell die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe aus. Die Feuerwehr appelliert an die Bevölkerung, im Wald keine offenen Feuer zu entzünden und Zigarettenkippen nicht wegzuwerfen.

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