In der Nacht zum Mittwoch hat sich auf der A61 bei Rheinböllen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem vier Personen schwer verletzt wurden. Die Autobahn war in Richtung Süden für rund viereinhalb Stunden voll gesperrt. Laut ADAC bildete sich ein Rückstau von bis zu vier Kilometern Länge.
Unfallhergang noch unklar
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Nähere Angaben zum Unfallhergang machten die Beamten zunächst nicht. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und in umliegende Krankenhäuser zu bringen.
Die Sperrung der Autobahn führte in den Nachtstunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Autofahrer mussten sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die Polizei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Rheinböllen ab.
Einsatzkräfte im Großeinsatz
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Die Bergung der verletzten Personen gestaltete sich aufwendig, da der Unfallort nur schwer zugänglich war. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.
Die genaue Unfallursache wird nun von der Polizei ermittelt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an.
Verkehrslage und Umleitungen
Während der Sperrung wurde der Verkehr örtlich umgeleitet. Der ADAC empfahl, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Betroffen war der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Rheinböllen und Stromberg. Die Polizei bat um Geduld und Verständnis für die Maßnahmen.
Die Schwerverletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Über ihren Zustand liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.



