Das Columbiabad in Berlin-Neukölln hat seine Tore nur einen Tag nach dem Saisonstart erneut schließen müssen. Ein technisches Problem legt den Badebetrieb lahm, wie eine Sprecherin der Berliner Bäder-Betriebe mitteilte. „Es gibt ein technisches Problem. Wir bedauern das sehr“, sagte sie. Der Badebetrieb sei derzeit nicht möglich. Die Techniker seien bereits mit der Ursachensuche beschäftigt: „Die Techniker sind dran, die Suche nach der Ursache läuft“, so die Sprecherin. Ein Zeitpunkt für die Wiedereröffnung stehe noch nicht fest. Sobald das Bad wieder öffnen könne, werde man Bescheid geben.
Probleme bereits vor dem Saisonstart
Das Columbiabad hatte erst am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, seine Pforten für die Sommersaison geöffnet. Schon der Saisonstart hatte sich verzögert, weil es Probleme bei der Beschaffung von Filtermaterial gegeben hatte. Nun folgt die erneute Schließung aufgrund eines technischen Defekts. Die sommerlichen Temperaturen in Berlin locken derzeit viele Menschen in die Freibäder. Die Schließung des Columbiabads trifft daher viele Badegäste unerwartet.
Ähnliche Vorfälle in anderen Bädern
Erst in dieser Woche hatte das Prinzenbad in Kreuzberg kurzzeitig schließen müssen. Ursache war ein Brand in einem Schaltschrank. Das Prinzenbad ist inzwischen wieder geöffnet. Die Berliner Bäder-Betriebe stehen vor der Herausforderung, die technische Infrastruktur der oft älteren Bäder instand zu halten. Das Columbiabad ist eines der beliebtesten Freibäder in Neukölln und zieht bei gutem Wetter Tausende Besucher an.
Ausblick und Reaktionen
Wann das Columbiabad wieder öffnen kann, ist unklar. Die Bäder-Betriebe bitten um Geduld. „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Lösung“, so die Sprecherin. Besucher werden gebeten, sich vor einem Besuch über den aktuellen Status zu informieren. Der Vorfall zeigt erneut, wie anfällig die veraltete Bäderinfrastruktur in Berlin ist. Die Politik steht unter Druck, mehr in die Sanierung und Modernisierung der Bäder zu investieren.



