Japan: Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Kumamoto steigt auf 13
Todesopfer nach Erdbeben in Kumamoto steigt auf 13

Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 13 gestiegen. Premierministerin Sanae Takaichi bestätigte am Tag nach dem Beben in der Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu, dass die Behörden 13 Tote gemeldet haben. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf einen Regierungsbeamten, dass möglicherweise sogar Dutzende Menschen ums Leben gekommen sein könnten.

Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert Region

Das Beben der Stärke 7,1 ereignete sich am Dienstagnachmittag (Ortszeit) und verursachte erhebliche Schäden an Gebäuden und Straßen in der Region. Örtlichen Medienberichten zufolge erlitten Dutzende Menschen Verletzungen. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion laufen auf Hochtouren, wobei die Helfer unter den Trümmern nach Überlebenden suchen. Die Hoffnung ist, weitere Verschüttete rechtzeitig zu finden.

Suche nach Vermissten unter Hochspannung

Die genaue Zahl der Vermissten ist noch unklar, doch die Einsatzkräfte arbeiten unermüdlich. „Wir tun alles, um die Vermissten zu finden und weitere Opfer zu verhindern“, sagte ein Sprecher der örtlichen Katastrophenschutzbehörde. Die Infrastruktur in der Region ist stark beeinträchtigt: Strom- und Telefonleitungen sind vielerorts unterbrochen, und einige Straßen sind unpassierbar, was die Rettungsarbeiten erschwert.

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Historische Parallele: Beben vor zehn Jahren

Die Präfektur Kumamoto wurde bereits vor zehn Jahren von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,3 heimgesucht. Dutzende Menschen kamen damals ums Leben, und Zehntausende mussten vorübergehend in Notunterkünften untergebracht werden. Die aktuellen Erschütterungen wecken bei vielen Bewohnern schlimme Erinnerungen. „Die Angst sitzt noch tief“, sagte ein Anwohner gegenüber lokalen Medien.

Regierung mobilisiert Rettungskräfte

Die japanische Regierung hat umgehend Rettungsteams in die betroffene Region entsandt. Soldaten der Selbstverteidigungsstreitkräfte unterstützen die zivilen Einsatzkräfte bei der Suche nach Verschütteten. Premierministerin Takaichi rief die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und warnte vor möglichen Nachbeben. „Bleiben Sie wachsam und folgen Sie den Anweisungen der Behörden“, appellierte sie in einer Pressekonferenz.

Auswirkungen auf die Region

Neben den Verlusten an Menschenleben sind auch Sachschäden enorm. Zahlreiche Häuser stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Viele Bewohner verbringen die Nacht aus Angst vor weiteren Beben im Freien. Die Behörden haben Notunterkünfte eingerichtet, in denen die Menschen Schutz und Verpflegung erhalten. Experten warnen, dass in den nächsten Tagen mit weiteren starken Nachbeben zu rechnen ist, was die Rettungsarbeiten erschwert und die Gefahr weiterer Einstürze birgt.

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