Berliner Polizei rettet Hundewelpen aus den Händen eines Kindes
Berliner Polizei rettet Hundewelpen aus Kindes Händen

Die Berliner Polizei hat am Montagabend am Kottbusser Tor in Kreuzberg einen Hundewelpen aus den Händen eines Kindes gerettet. Wie die Beamten auf Instagram mitteilten, hatte das Kind den winzigen Welpen „wie eine Puppe durch die Luft geschleudert“. Die Polizisten sprachen die Mutter des Kindes an, die keine Angaben zur Herkunft des Tieres machen konnte und keine Papiere vorlegte. Sie gab an, lediglich ein „Spielzeug“ für ihr Kind haben zu wollen.

Welpe in Tierklinik gebracht

Die Beamten brachten den völlig erschöpften Welpen umgehend in eine Tierklinik, wo er gründlich untersucht wurde. Dabei bestätigte sich der Verdacht, dass das Tier noch viel zu jung war, um von seiner Mutter getrennt zu werden. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.

Illegaler Welpenhandel in Berlin

Der illegale Handel mit Hundewelpen ist ein massives Problem, insbesondere in Berlin, das als Drehkreuz der Hundemafia gilt. Immer wieder werden Welpen unter unsäglichen Bedingungen in Wohnungen gehalten und ohne Impfungen und Papiere weiterverkauft, nachdem sie viel zu früh von der Mutter getrennt wurden. Übergabeorte sind oft Parkplätze, Bahnhöfe oder Straßen. Der Vorfall am Kottbusser Tor könnte in diese Kategorie fallen.

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Keine Adoptionsanfragen

Die Polizei bat in ihrem Instagram-Beitrag darum, von Adoptionsanfragen abzusehen. Sobald der Welpe gesund und vermittlungsfähig ist, wird er über die zuständigen Stellen in ein geeignetes Zuhause vermittelt.

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