WM 2026: Fifa macht Louis-Vuitton-Koffer zu Teil der Finalshow
WM 2026: Luxus-Koffer wird Teil der Finalshow

Der Fußball-Weltverband Fifa wird den Trophäenkoffer der Luxusmarke Louis Vuitton in die Finalshow der Weltmeisterschaft 2026 einbinden. Wie die Fifa vor den Halbfinals mitteilte, soll die französische Marke „den offiziellen, speziell angefertigten Trophäenkoffer, der für den Transport und die Präsentation der wohl bekanntesten Trophäe im Sport entwickelt wurde“ präsentieren. Louis Vuitton ist offizieller Markenlizenznehmer der WM 2026 und bringt zudem eine limitierte Kollektion von drei Trophäenkoffern auf den Markt, die vom Original inspiriert sind. Im Internet erntete die Aktion umgehend Kritik, da die Fifa bereits Trinkpausen an einen Namenssponsor verkauft hat. Louis Vuitton hatte bereits bei den Weltmeisterschaften 2010, 2014, 2018 und 2022 den Trophäenkoffer gestellt. Das Endspiel findet am 19. Juli in East Rutherford bei New York statt, wo US-Präsident Donald Trump den Pokal überreichen soll.

Deschamps schiebt Spanien Favoritenrolle zu

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat vor dem Halbfinale gegen Spanien die Favoritenrolle an den Gegner abgegeben. „Ja, das bestätige ich“, sagte er auf die Frage, ob er Spanien für den großen Titelfavoriten halte. „Spanien ist der Favorit. Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Deschamps erwartet ein „spektakuläres Spiel mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“. Superstar Kylian Mbappé von Real Madrid ist laut Deschamps zu 100 Prozent fit und hat normal trainiert, nachdem er im Viertelfinale gegen Marokko angeschlagen ausgewechselt worden war. Auch Aurélien Tchouaméni steht nach Adduktorenproblemen wieder zur Verfügung. Das Halbfinale wird am Dienstag um 21.00 Uhr MESZ im ZDF und bei MagentaTV übertragen.

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen für England gegen Argentinien

Die Polizei in Atlanta verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen für das brisante WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien. „Zusätzliches Personal und zusätzliche Ressourcen sind bereits im Einsatz und werden auch weiterhin strategisch an und um die Veranstaltungsorte, in den Ausgehvierteln und anderen stark frequentierten Bereichen eingesetzt, um ein sicheres und angenehmes Erlebnis für alle zu gewährleisten“, teilte die Polizei Atlanta mit. Laut der argentinischen Zeitung „La Nación“ wurde die Partie als Spiel der höchsten Risikostufe eingestuft. Die Hotels beider Mannschaften werden von größeren Polizeiaufgeboten bewacht. Zwei Tage vor dem Spiel gab es ein Treffen mit Vertretern der Fifa, des FBI und der Polizei von Miami, von wo viele argentinische Fans erwartet werden. England und Argentinien spielen am Mittwoch um 21.00 Uhr MESZ in Atlanta. Die Partie ist auch 40 Jahre nach dem WM-Viertelfinale 1986 mit Diego Maradonas „Hand Gottes“ und dem Falklandkrieg 1982 brisant.

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Weniger Zeitschinderei, mehr VAR-Eingriffe: Neue Regeln in der Kritik

DFB-Lehrwart Lutz Wagner sieht bei der Umsetzung der neuen WM-Regeln „eine große Gefahr“. „Der Fußball muss für den Fan verständlich sein. Man muss die Änderungen und die Abweichungen so gering wie möglich halten“, sagte der frühere Bundesliga-Referee. Positiv bewertet er die Reduzierung des Zeitspiels durch schnellere Wechsel und die Regel, dass ein Spieler nach einer Behandlung erst eine Minute nach Verlassen des Platzes zurückkehren darf. „Das Verhalten der Spieler hat sich verändert. Die Spieler bleiben nicht mehr so lange liegen und bei Auswechslungen wird sich beeilt. Das hat wirklich gefruchtet“, so Wagner. Allerdings sieht er Schwierigkeiten im Amateurfußball: „Bei der WM geht das wunderbar, aber was soll der Schiedsrichter in der Kreisliga noch alles tun? Er muss jetzt ständig runterzählen, Countdowns anzeigen, und, und, und.“ Die erweiterten VAR-Eingriffsmöglichkeiten seien optional; der DFB werde nach der WM entscheiden, ob er sie übernimmt.

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Zwayer und DFB nach WM-Aus: Schiedsrichter abgereist, Defizit von 9,4 Millionen Euro

Felix Zwayer hat die WM nach zwei Vorrundeneinsätzen verlassen. Der 45-jährige Berliner leitete die Spiele USA gegen Australien (2:0) und DR Kongo gegen Usbekistan (3:1). Bastian Dankert darf als Videoschiedsrichter auf einen Finaleinsatz hoffen. Der DFB plant nach dem frühen WM-Aus der deutschen Mannschaft mit einem Defizit von 9,4 Millionen Euro. „Das Defizit liegt bei geplanten 9,4 Millionen Euro, wobei wir das Ist-Ergebnis aus Abrechnungsgründen final erst im Herbst benennen können“, sagte DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald. Ins Plus wäre der DFB erst ab dem Finale gekommen. Die deutsche Mannschaft war im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen gegen Paraguay ausgeschieden.

Spaniens Coach: Yamals bestes Spiel kommt noch

Luis de la Fuente, Trainer Spaniens, ist überzeugt, dass das beste WM-Spiel von Lamine Yamal noch bevorsteht. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen - oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte de la Fuente vor dem Halbfinale gegen Frankreich. Yamal wurde zwar mehrfach zum besten Spieler gewählt, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Tor und keiner Vorlage.

Haaland mit Waschbär-Souvenir: Fast 90.000 feiern Norweger

Erling Haaland sorgte bei der Rückkehr der norwegischen Nationalmannschaft für Aufsehen: Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. Der Waschbär hält eine Glasflasche. Norwegen war im Viertelfinale gegen England nach Verlängerung ausgeschieden.

Argentinien im blauen Trikot gegen England – wie 1986

Argentinien wird im Halbfinale gegen England in den dunkelblauen Auswärtstrikots spielen, wie der Verband bestätigte. Das erinnert an das legendäre WM-Viertelfinale 1986, als Diego Maradona mit der „Hand Gottes“ traf, und an das Achtelfinale 1998, als David Beckham die Rote Karte sah. Damals gewann Argentinien jeweils.

Rassismus-Eklat: Ex-Spanien-Premier sorgt für Empörung

Der frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy sorgte mit einer rassistischen Äußerung über die französische Nationalmannschaft für Empörung. Er schrieb, Frankreich habe einen Kader auf höchstem Niveau, aber es stünden „keine Franzosen“ im Team. Frankreichs Verbandspräsident Philippe Diallo sprach von „unerträglichem Rassismus“. Innenminister Laurent Nuñez nannte die Äußerung „absolut inakzeptabel“. Der aktuelle spanische Premier Pedro Sánchez stellte klar: „Spanien gehört denen, die es lieben. Nicht denen, die es mit xenophoben Äußerungen beschämen.“

Fifa weist Spidercam-Gerücht zurück

Die Fifa hat bekräftigt, dass beim Ausgleichstor der Engländer im Viertelfinale gegen Norwegen alles rechtens war. Die These, dass der Ball vor Bellinghams Treffer ein Kamerakabel berührt habe, wies die Fifa zurück: Auf dem Bildmaterial der Spidercam sei „klar zu sehen, dass die Kamera weder wackelt noch sich bewegt“. Auch der Ball habe ein konstantes Signal gesendet. Norwegens Trainer Stale Solbakken hatte einen Kontakt vermutet.

Bilic wird kroatischer Nationaltrainer

Slaven Bilic ist zum zweiten Mal Trainer der kroatischen Nationalmannschaft. Der 57-Jährige löst Zlatko Dalic ab, der nach dem WM-Aus zurückgetreten war. Bilic trainierte Kroatien bereits von 2006 bis 2012 und erreichte bei der EM 2008 das Viertelfinale. „Es liegt an mir, die nötige Energie, den Ehrgeiz und die Entschlossenheit einzubringen, um Kroatien weiterhin zur Fußball-Elite zu zählen“, sagte Bilic.

Klopp-Treffen mit Mintzlaff: Bundestrainer-Frage vor Klärung

Die DFB-Spitze soll sich am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen, um eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Jürgen Klopps Vertrag zu besprechen. Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke erzielt.

Norwegian löst Wettschulden ein: Logo von British Airways

Die norwegische Fluggesellschaft Norwegian hat nach der Niederlage gegen England ihr Instagram-Profil mit dem Logo von British Airways versehen. Grund war eine Online-Wette um das WM-Viertelfinale. „Gut gespielt, England und British Airways“, schrieb Norwegian.

Haaland: „Die geilsten sechs Wochen meines Lebens“

Trotz des WM-Aus zeigte sich Erling Haaland positiv: „Das sind die geilsten sechs Wochen gewesen, die ich vielleicht in meinem ganzen Leben gehabt habe. Das war völlig surreal.“ Die Enttäuschung sei zwar groß, aber die Erinnerung bleibe fürs Leben.

TV-Programm: Letzte vier Spiele der WM

Das Halbfinale Frankreich gegen Spanien läuft am Dienstag um 21.00 Uhr im ZDF. England gegen Argentinien überträgt die ARD am Mittwoch um 21.00 Uhr. Das Spiel um Platz drei am Samstag um 23.00 Uhr ist nur bei MagentaTV zu sehen. Das Finale am Sonntag um 21.00 Uhr zeigt das ZDF frei empfangbar.

Messi machte Schiedsrichter Ansage

Lionel Messi soll im Viertelfinale gegen die Schweiz den Schiedsrichter aufgefordert haben, respektvoll mit ihm zu sprechen: „Sprich mich höflich an, ich habe dich ja auch höflich angesprochen.“ Nach dem Spiel zeigte Messi Blut am rechten Auge.

Senegal trennt sich von Nationaltrainer Thiaw

Nach dem WM-Aus gegen Belgien hat sich der Senegal von Trainer Pape Thiaw und seinem Stab getrennt. Eine Pressekonferenz zur Nachfolge wird für Montag erwartet.

Argentinien setzt sich gegen Schweiz durch

Titelverteidiger Argentinien besiegte die Schweiz im Viertelfinale mit 3:1 nach Verlängerung. Mac Allister traf früh, Ndoye glich aus, nach einem Platzverweis für die Schweiz fielen die Tore in der Verlängerung.

England wirft Norwegen raus: Bellingham Doppelpack

England besiegte Norwegen im Viertelfinale mit 2:1 nach Verlängerung. Jude Bellingham traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte und in der 93. Minute. Norwegen hatte durch Schjelderup geführt. 64.478 Zuschauer sahen das Spiel in Miami.

Südafrikanischer Nationalspieler Jayden Adams gestorben

Der südafrikanische Fußball-Profi Jayden Adams ist im Alter von 25 Jahren gestorben. Die Todesursache wurde nicht genannt. Adams war bei der WM in allen drei Vorrundenspielen eingesetzt worden.

Norwegen-Trainer kritisiert Haalands Trainingshunger

Stale Solbakken sagte, der Hunger von Erling Haaland sei im Training nicht so groß. Dennoch stehe Haaland im Viertelfinale gegen England in der Startelf. Die klimatischen Bedingungen in Miami mit 36 Grad seien ein Faktor.

Tuchel: Bayern holt das Beste aus Kane heraus

Englands Trainer Thomas Tuchel sieht den Wechsel von Harry Kane zum FC Bayern als Grund für dessen Topform. „In einer Umgebung wie bei den Bayern zu sein, wo es immer nur ums Gewinnen geht, formt deine Mentalität“, sagte Tuchel. Kane hat bisher sechs WM-Tore erzielt.