Berliner Polizisten haben am Kottbusser Tor einen schockierenden Vorfall beobachtet: Ein Kind schleuderte einen winzigen Hundewelpen wie eine Puppe durch die Luft. Die Beamten, die zufällig vor Ort waren, schritten sofort ein und waren sprachlos über die Szene.
Welpe war viel zu jung und entkräftet
Laut Polizeibericht war der Welpe noch sehr jung, hatte die Augen kaum geöffnet, konnte kaum laufen und wirkte völlig entkräftet. Die Mutter des Kindes konnte weder Herkunftsnachweise noch Dokumente für das Tier vorlegen. Sie erklärte lediglich, sie hätten ein „Spielzeug“ für ihr Kind haben wollen.
Die Beamten brachten den Welpen umgehend in eine Tierklinik. Dort bestätigte sich der Verdacht: Der Hund war viel zu jung, um bereits von seiner Mutter getrennt zu sein. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.
Hund soll aufgepäppelt werden
Der kleine Hund soll nun zu Kräften kommen und alt genug werden, bevor er vermittelt werden kann. Die Polizei bittet jedoch ausdrücklich darum, von Adoptionsanfragen abzusehen. Der Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig Aufklärung und Kontrollen im Umgang mit Haustieren sind.



