Anklage gegen „Reichsbürger-König“: Millionenvermögen aus Gold, Immobilien und Bargeld
Anklage gegen „Reichsbürger-König“: Millionenvermögen

Gold, Bargeld, Schlösser und Gutshöfe in drei Bundesländern – das ist der Schatz, den sich der selbst ernannte „Reichsbürger-König“ Peter Fitzek (60) zusammenraffte. Jetzt hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen ihn erhoben. Ihm wird vorgeworfen, als Rädelsführer seiner kriminellen Vereinigung „Königreich Deutschland“ agiert zu haben.

Wie Fitzek sein Millionenvermögen aufbaute

Laut Anklage soll Fitzek zwischen 2020 und 2025 allein über sein „Königreich“ mehrere Millionen Euro eingenommen haben. Die genaue Summe wird mit rund 5 Millionen Euro beziffert. Das Geld stammt aus verschiedenen Quellen, darunter Mitgliedsbeiträge, Spenden und der Verkauf von angeblichen „Staatsbürgerschaften“.

Die Vorwürfe der Bundesanwaltschaft

Neben Steuerhinterziehung werfen die Ankläger Fitzek auch Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Er soll systematisch versucht haben, die staatliche Ordnung zu untergraben und eigene „Hoheitsgebiete“ zu schaffen. Die Ermittler durchsuchten mehrere Objekte in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen und stellten dabei umfangreiches Beweismaterial sicher.

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Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft erklärte: „Der Angeschuldigte hat über Jahre hinweg ein System aufgebaut, das darauf abzielte, sich der deutschen Rechtsordnung zu entziehen und eigene Gesetze zu erlassen. Dabei hat er erhebliche Vermögenswerte angehäuft, die nun beschlagnahmt wurden.“

Fitzek bleibt in Untersuchungshaft

Bis zum Prozessbeginn soll Fitzek in Untersuchungshaft bleiben. Die Kammer sah Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Sein Anwalt kündigte an, die Vorwürfe zu bestreiten und auf Freispruch zu plädieren. Der Prozess könnte noch in diesem Jahr beginnen.

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