Die CDU/CSU ist in der aktuellen Insa-Sonntagsfrage auf den niedrigsten Stand seit Ende 2021 gefallen. Laut der Erhebung für die „Bild“-Zeitung kommt die Union nur noch auf 20,5 Prozent – ein Minus von 0,5 Prozentpunkten im Vergleich zur Vorwoche. Gleichzeitig legt die AfD um 0,5 Punkte auf 29 Prozent zu und vergrößert ihren Vorsprung auf die Union auf 8,5 Prozentpunkte. Dies ist der bislang höchste Abstand zwischen AfD und CDU/CSU in dieser Umfrage.
SPD und Grüne gleichauf, Linke stabil
Die SPD verbessert sich um 0,5 Punkte auf 13 Prozent und liegt nun gleichauf mit den Grünen, die unverändert ebenfalls 13 Prozent erreichen. Die Linke bleibt stabil bei 10,5 Prozent. Die FDP legt leicht auf 4,5 Prozent zu, während das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) einen Punkt verliert und nun bei 3,5 Prozent liegt. Die Befragung fand während der öffentlichen Debatte um den inzwischen zurückgetretenen CDU-Fraktionschef Jens Spahn statt. Im Ranking der Glaubwürdigkeit belegt Spahn den letzten Platz: 69 Prozent der Befragten halten ihn für unglaubwürdig. Angeführt wird das Ranking weiterhin von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit 4,9 Punkten.
Methodik der Umfrage
Für die Sonntagsfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa insgesamt 2.005 wahlberechtigte Bürger online. Die Umfrage wurde zwischen dem 17. und 20. Juli 2026 durchgeführt. Die Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten.



