Michael Deutschmann, Landeskorrespondent in Sachsen für BILD, sieht seine berufliche Laufbahn als Geschenk. Der gebürtige Meißner, der die Friedliche Revolution in Dresden miterlebte, arbeitet nun bei einem Medienhaus, das für deutsche Einheit, Freiheit und Marktwirtschaft steht.
Werdegang und journalistische Stationen
Deutschmann wurde 1970 in Meißen geboren, besuchte dort die Schule und machte Abitur. Ab 1989 studierte er Lehramt für Deutsch und Geschichte in Dresden. Nach dem Studium absolvierte er ein Volontariat beim Meißner Tageblatt. Ab 1994 folgten Stationen im Radio, unter anderem bei Radio Hundert,6 in Berlin und als Chefredakteur von Radio Energy in Dresden.
Von 2002 bis 2007 arbeitete er als freier TV-Reporter für RTL, MDR und Deutsche Welle. Ein Ausflug auf die andere Seite des Schreibtischs führte ihn von 2007 bis 2014 als Pressesprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag. Nach einem Jahr Elternzeit kehrte er im Dezember 2015 in den Reporterjob zurück.
Fokus auf sächsische Politik und AfD
Seit 2015 berichtet Deutschmann für BILD über sächsische Politik, mit besonderem Fokus auf die AfD. Er betont, stets die gebotene Distanz zu allen Parteien zu wahren. Sein Ziel ist es, den BILD-Lesern den Freistaat Sachsen aus sächsischer Perspektive näherzubringen.
Zu seinen jüngsten Artikeln gehören Berichte über den AfD-Parteitag in Erfurt, darunter „Vom Maskottchen bis zum Vordenker: Wer sich so alles auf dem AfD-Parteitag tummelt“ und „Sabotage beim AfD-Parteitag?: Plötzlich tönt die Star-Wars-Melodie durch die Halle!“. Er thematisiert auch die CDU in Sachsen-Anhalt und Koalitionsfragen.



