In einer nächtlichen Geheimaktion hat Deutschland 32 afghanische Schwerverbrecher in ihr Heimatland abgeschoben. Die Chartermaschine hob vom Flughafen Leipzig/Halle ab und landete in Kabul. An Bord befanden sich Männer, die wegen schwerster Straftaten verurteilt wurden, darunter Tötungsdelikte, sexueller Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung, räuberische Erpressung und Drogendealerei im großen Stil.
Bundesländer beteiligt
Die Bundesländer Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hatten die Kriminellen für den Abschiebeflug angemeldet. Die Bundespolizei führte die Aktion durch und begleitete den Flug. In Kabul wurden die Afghanen den dortigen Behörden übergeben.
Dobrindt: Konsequente Fortsetzung
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betonte: „Wir haben heute 32 afghanische Straftäter, die unser Schutzversprechen missachtet und ihr Bleiberecht verwirkt haben, in ihre Heimat abgeschoben. Deutschland wird sicherer, wenn schwere Straftäter unser Land verlassen. Wir werden die Abschiebungen nach Afghanistan konsequent weiter fortsetzen und deutlich machen: Wer hier schwere Straftaten begeht, hat unser Land zu verlassen.“
Mit diesem Flug steigt die Zahl der abgeschobenen afghanischen Straftäter seit 2024 auf insgesamt 188. Die Aktion unterstreicht den harten Kurs der Bundesregierung bei der Bekämpfung von Schwerstkriminalität durch Abschiebungen.



