Brand in Umspannwerk Reutlingen: Staatsschutz und Antiterrorzentrum ermitteln
Brand in Umspannwerk: Staatsschutz und Antiterror ermitteln

Nach einem Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen haben die Behörden die Ermittlungen intensiviert. Das Landeskriminalamt in Stuttgart hat die Zuständigkeit übernommen, wobei sowohl der Staatsschutz als auch das Antiterrorzentrum eingeschaltet wurden. Dies gab Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel (CDU) vor Ort in Reutlingen bekannt. Eine spezielle Ermittlungsgruppe mit dem Namen „Fischer“ wurde eingerichtet, um den Vorfall zu untersuchen.

Ermittlungen unter Hochdruck

Laut Hagel wird das Verfahren mit Hochdruck vorangetrieben. „Besonders wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandlegung und der Störung öffentlicher Betriebe“, betonte der Minister. Die Ermittlungen würden ergebnisoffen in alle Richtungen geführt. „Unsere Ermittlungsgruppe wird jeden einzelnen Stein umdrehen, und wir werden den Täter mit aller Härte zur Rechenschaft ziehen“, so Hagel weiter.

Der Brand im Umspannwerk hatte zu erheblichen Stromausfällen in der Region geführt. Die genaue Ursache des Feuers ist noch unklar. Die Ermittler prüfen derzeit alle möglichen Szenarien, darunter auch einen möglichen terroristischen Hintergrund. Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen können an die Polizei gemeldet werden.

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Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen, jedoch entstand erheblicher Sachschaden. Die Stromversorgung wurde inzwischen weitgehend wiederhergestellt. Die Behörden arbeiten weiterhin an der Aufklärung des Vorfalls.

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