Ein schweres Erdbeben hat Venezuela erschüttert. Zwei Stöße der Stärke 7,2 und 7,5 haben massive Zerstörungen im Nordosten des Landes angerichtet. Die US-Erdbebenwarte USGCS rechnet mit zwischen 10.000 und 100.000 Toten. Bestätigt ist noch nichts, die Regierung sprach vorerst von 32 Menschen, die ums Leben gekommen seien.
Trump sagt Hilfe zu
US-Präsident Donald Trump hat Venezuela umgehend Hilfe zugesagt. „Die USA stehen an der Seite des venezolanischen Volkes in dieser schweren Stunde“, erklärte Trump. Weitere Staaten, darunter Kolumbien, Brasilien und Mexiko, kündigten ebenfalls Unterstützung an. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich tief betroffen.
Zahl der Opfer könnte steigen
Die genaue Zahl der Toten und Verletzten ist noch unklar. Rettungskräfte arbeiten unter schwierigen Bedingungen, um Verschüttete zu bergen. Die US-Erdbebenwarte warnt vor Nachbeben, die weitere Schäden verursachen könnten. Die venezolanische Regierung hat den Notstand ausgerufen und bittet um internationale Hilfe.
Hintergrund: Venezuela in der Krise
Venezuela leidet bereits seit Jahren unter einer schweren Wirtschafts- und politischen Krise. Das Erdbeben trifft das Land in einer ohnehin schwierigen Lage. Die Infrastruktur ist marode, Krankenhäuser sind schlecht ausgestattet. Hilfsorganisationen befürchten eine humanitäre Katastrophe.
Die Situation ist dynamisch. Die News im Blog von Philipp Luther, Online-Redakteur der Funke Mediengruppe, werden laufend aktualisiert.



