Europäer scharwenzeln um Trump: Trikot und Galadinner als Strategie
Europäer scharwenzeln um Trump: Trikot und Galadinner

Europäer scharwenzeln um Trump: Trikot und Galadinner als Strategie

Die Weltpolitik ist so ernst wie lange nicht. Gleichzeitig bringt sie immer wieder Szenen hervor, die an Kuriosität kaum zu überbieten sind. Wie die Europäer um Donald Trump scharwenzeln, erinnert an Szenen aus einem überdrehten Film. So auch beim G7-Gipfel: Der Bundeskanzler schenkt dem US-Präsidenten ein Trikot mit seinem Namen zum Geburtstag, der französische Staatschef richtet ihm ein Galadinner im Schloss Versailles aus.

Alles, um den Präsidenten einer Weltmacht gewogen zu halten. Einerseits offenbaren die Europäer damit ihre Abhängigkeit von den USA. Andererseits zeigen Friedrich Merz, Emmanuel Macron und die anderen Europäer, dass sie Trumps Eitelkeit gezielt zu nutzen versuchen.

Trump mit seinen eigenen Methoden fassen

Schließlich ist es der US-Präsident, der sich von einer solchen Ehrerbietung beeindrucken lässt. Da wird ein Trikot womöglich mehr als nur ein Stück Synthetikstoff, wenn es den Namen des US-Präsidenten trägt. Und so versuchen die Europäer, Trump mit seinen eigenen Methoden zu fassen zu kriegen. Der US-Präsident hat sich mit dem Krieg gegen den Iran in eine tiefe Sackgasse manövriert, aus der er trotz des nun verkündeten Friedensdeals allein nicht so schnell herauskommt.

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Die Europäer bieten Trump einen Deal an: militärische Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus – mit einem Hintergedanken. Wenn Trump im Gegenzug wirklich Druck auf Russland macht, Frieden mit der Ukraine zu schließen, wäre das in Trumps Worten „The Art of the Deal“, die „Kunst des Verhandelns“. Dumm ist nur, dass Trumps Zuneigung schon morgen wieder anders verteilt sein kann. Trikot hin oder her.

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