FBI vereitelt möglichen Drohnenanschlag auf Trumps UFC-Kampf
Washington, D.C. – Am Wochenende feierte US-Präsident Donald Trump seinen 80. Geburtstag mit einem spektakulären UFC-Kampf vor dem Weißen Haus. Tausende Gäste waren auf dem South Lawn versammelt, darunter hochrangige Politiker, Militärs und Wirtschaftsbosse. Doch nur zwei Tage später gab FBI-Direktor Kash Patel bekannt, dass die Bundespolizei einen möglichen Drohnenanschlag auf genau diese Veranstaltung vereitelt habe.
Die Ermittler waren nach Patels Angaben bereits am 10. Juni auf verdächtige Signal-Chats aufmerksam geworden – vier Tage vor dem Event „UFC Freedom 250“. An den mutmaßlichen Plänen waren 23 Personen beteiligt, die außerhalb der Hauptstadtregion lebten. In einer koordinierten Aktion über mehrere Bundesstaaten hinweg seien mehrere Verdächtige festgenommen worden. US-Medien berichten von bisher fünf Festnahmen. Namen nannte das FBI zunächst nicht.
Sicherheitslage angespannt
Die genaue Art des Komplotts blieb offiziell unbestätigt. Fox News Digital berichtete unter Berufung auf nicht genannte Quellen, dass mit Sprengstoff beladene Drohnen gegen Gebäude nahe dem Veranstaltungsort eingesetzt werden sollten. Patel bestätigte diese Details nicht, erklärte jedoch, die geplanten Angriffe seien „im Keim erstickt“ worden. Weitere Informationen sollen folgen, sobald dies rechtlich möglich sei.
Der Fall unterstreicht die angespannte Sicherheitslage rund um das ohnehin umstrittene Ereignis. Der Käfig-Kampf fiel mit Trumps 80. Geburtstag zusammen und begann nur Stunden nach seiner Ankündigung eines Rahmenabkommens mit dem Iran. Unter den mehr als 4000 Gästen waren UFC-Chef Dana White, Meta-Gründer Mark Zuckerberg, Speaker Mike Johnson und Paramount-Skydance-Chef David Ellison.
Patel betonte, die Behörden würden alle verfolgen, die das Leben amerikanischer Bürger bedrohen – besonders bei Großveranstaltungen. Die Ermittlungen dauern an.



