G7-Gipfel: Merz will Beziehung zu Trump mit Geschenk kitten
G7-Gipfel: Merz will Beziehung zu Trump kitten

Genf (Schweiz) – Brisantes Zusammentreffen in Frankreich: Friedrich Merz (CDU) reist zum G-7-Gipfel in die Mineralwasser-Stadt Evian-les-Bains. Dort, am Genfer See, wird der Kanzler erstmals wieder auf Donald Trump treffen, nachdem er den US-Präsidenten mit Äußerungen über den Iran-Krieg (USA von Iran „gedemütigt“) Ende April gegen sich aufgebracht hatte. Kann er die angeschlagene Beziehung wieder kitten?

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Merz-Überraschungsgeschenk für Trump

Merz verfolgt seit dem Eklat den Kurs einer sorgfältig überlegten Wiederannäherung zu Trump: Zu dessen 80. Geburtstag am Sonntag schrieb er dem US-Präsidenten einen Geheimbrief. Kein schnödes Telegramm, sondern handschriftlich und per Lufthansa-Kurier nach Washington befördert. Ein Mitarbeiter der Botschaft überreichte das Schreiben, dessen Inhalt auf Wunsch des Kanzlers nicht veröffentlicht werden sollte, am Eingang zum Weißen Haus. Montag will er Trump beim Essen in Evian dann ein Überraschungs-Geschenk machen.

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EU-Chefin von der Leyen angekommen

Die ersten Staatschefs geben sich die Klinke in die Hand. Im europäisch-blauen Blazer kommt die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (67), im Hotel Royal an. Die EU ist Gast des G7-Gipfels.

Macron am Gipfelort

Der französische Präsident Emmanuel Macron (48), Gastgeber des G7-Gipfels, ist bei strahlendem Sonnenschein im Hotel Royal in Evian angekommen.

Hier treffen sich die G7-Staatschefs

Das 5-Sterne-Hotel „Royal“ in Evian-les-Bains ist Treffpunkt der Staatschefs beim G7-Gipfel. Das 1909 erbaute schlossartige Gebäude war bereits 2003 Eröffnungsort des Gipfels – damals noch G8 mit Russland. Das edelste Zimmer ist die „Suite Royale“ — dem britischen König Edward VII. gewidmet. Welcher der Staatschef darin wohnen wird, ist nicht bekannt. Ein 18-Loch-Golfplatz mit Akademie, eine Therme, zwei Konzertsäle und ein Casino befinden sich in der Hotel-Anlage.

Das ist die Mineralwasserstadt Evian

Evian-les-Bains besteht aus 15 Gemeinden. Im Gebiet der westlich angrenzenden Gemeinde Publier wird das weltweit bekannte Mineralwasser Evian abgefüllt. Das ist seit 1878 weltberühmt, als es auf der Pariser Weltausstellung einen Preis bekam.

Trump ohne Melania zum Gipfel?

US-Präsident Donald Trump (80) bestieg die Air Force One auf der Joint Base Andrews in Maryland alleine. Ehefrau Melania (56) ist auf den Aufnahmen nicht zu sehen. Anders handhabt es Kanzler Friedrich Merz (70, CDU). Er reist laut BILD-Infos mit Ehefrau Charlotte (65) zum G7-Gipfel nach Evian-les-Bains (Frankreich).

Anwohner bringen Polizisten Frühstück

Ausnahmesituation in der kleinen Stadt Evian-les-Bains. Nicht mal 10.000 Einwohner zählt die Ortschaft – bis zu 16.000 Polizisten und Sicherheitskräfte sind wegen des Gipfels da. Auf den Straßen spielen sich im Vorfeld herzliche Szenen ab: Eine Hotelbesitzerin lädt französische Polizisten zum Frühstück ein, bringt auf einem Tablett mehrere Tassen Kaffee und Croissants.

Patrouillenboote auf dem Genfer See

Boote der französischen Gendarmerie patrouillieren am Genfer See im Vorfeld des G7-Gipfels in Evian-les-Bains (Frankreich). Auf französischer Seite sichern rund 16.000 Sicherheitskräfte den Gipfel ab. Die Schweiz zieht 4.000 Armeeangehörige sowie zahlreiche Polizeikräfte zusammen und wird zusätzlich von Beamten aus kantonalen Korps sowie französischen Einsatzkräften in Genf unterstützt – ein massives, grenzüberschreitendes Sicherheitsaufgebot.

Trump auf dem Weg zum G7-Gipfel

US-Präsident Donald Trump (80) ballt beim Gang an Bord der Air Force One auf der Joint Base Andrews in Maryland die Faust, bevor er zum G7-Gipfel aufbricht. Die Präsidenten-Maschine ist aktuell auf dem Weg nach Europa. Trump wird am Nachmittag auf dem Gipfel erwartet.

Brasiliens Präsident Lula schon da

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin (66) und der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (80) posieren bei ihrer Ankunft zu einem bilateralen Treffen vor dem G7-Gipfel in Evian-les-Bains. Neben den Staats- und Regierungschefs der G7 auch von der EU-Außenbeauftragten sowie Ministern aus Brasilien, Kanada, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei begleitet.

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