Heli-Absturz am Lago Maggiore: Schweizer Unternehmer tot, drei Deutsche verletzt
Heli-Absturz: Unternehmer tot, drei Deutsche verletzt

Ein idyllischer Rundflug über den Lago Maggiore endete in einer Tragödie: In Italien ist ein Privathubschrauber abgestürzt, wobei der Pilot ums Leben kam. Bei dem Verunglückten handelt es sich nach Informationen italienischer Medien um den Schweizer Unternehmer Adrian B. (72). Drei weitere Insassen aus Deutschland wurden schwer verletzt.

Absturz auf Villengelände

Nach ersten Erkenntnissen war der Helikopter am Freitag auf dem Gelände einer Villa am Westufer des Lago Maggiore gestartet. Das Anwesen gehört dem Unternehmer B., der dort seit mehreren Jahren lebte. Medienberichten zufolge hatte B. seinen Urlaubsgästen einen Panoramaflug über den zweitgrößten See Italiens angeboten.

Der Lago Maggiore liegt an der Grenze zur Schweiz und ist nach dem Gardasee der zweitgrößte See Italiens.

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Schwerverletzte Deutsche

Nach dem Start gewann der Helikopter offenbar nicht genügend Höhe und geriet in die Baumwipfel, bevor er schließlich zu Boden stürzte. Laut dem Bürgermeister habe sich die Maschine um sich selbst gedreht, wie die Lokalzeitung „Corriere Torino“ berichtet.

B., der am Steuer saß, starb beim Aufprall. Die drei deutschen Insassen erlitten schwere Verletzungen. Zwei von ihnen wurden per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, der dritte Verletzte kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe jedoch nicht.

Ermittlungen zur Absturzursache

Die genaue Ursache des Absturzes ist noch unklar. Die Trümmer des Hubschraubers wurden sichergestellt. Zudem beschlagnahmte die Polizei sämtliche technische Unterlagen zur Maschine sowie zu deren Betrieb.

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