Hisbollah lehnt Waffenruhe zwischen Israel und Libanon ab
Hisbollah lehnt Waffenruhe zwischen Israel und Libanon ab

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz hat die jüngste Waffenruhevereinbarung zwischen Israel und der libanesischen Regierung abgelehnt. Hisbollah-Chef Naim Kassem erklärte am Donnerstag, ein Rückzug seiner Kämpfer aus dem Südlibanon, wie in der Vereinbarung gefordert, käme einer Kapitulation gleich. Stattdessen forderte er einen vollständigen Rückzug Israels aus dem Libanon.

Kassem: Kein Ende des Widerstands

„Wir haben gegenüber keiner Partei zugesagt, den Widerstand einzustellen, solange die Besatzung andauert“, sagte Kassem in einer Stellungnahme. Der Hisbollah gehe es um ein Ende der Aggression, eine Waffenruhe und einen Rückzug Israels. Die Gefechte im Libanon halten ungeachtet der Vereinbarung an, und israelische Truppen haben weite Teile des Südens eingenommen.

Iran fordert umfassenden Waffenstillstand

Der Iran hat gefordert, dass sich jeder dauerhafte Waffenstillstand auch auf den Libanon erstrecken müsse. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will die Offensive dagegen so lange fortsetzen, bis die Hisbollah keine Bedrohung mehr darstellt. Die Lage bleibt angespannt, und eine diplomatische Lösung scheint in weiter Ferne.

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