Bundesregierung verurteilt iranischen Angriff auf Kuwait scharf
Iran-Angriff auf Kuwait: Bundesregierung verurteilt scharf

Bundesregierung verurteilt iranischen Angriff auf Kuwait aufs Schärfste

Die Bundesregierung hat den jüngsten iranischen Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait und Bahrain „aufs Schärfste“ verurteilt. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte: „Angriffe auf Unbeteiligte und insbesondere auf zivile Infrastruktur sind in keiner Weise hinnehmbar und müssen sofort eingestellt werden.“ Dabei verwies er auf die vielen Schwerverletzten und mindestens einen Toten. „Deutschland steht in Solidarität mit unseren Freunden und Partnern in Kuwait, Bahrain und der gesamten Golfregion“, betonte der Sprecher weiter.

Ein Toter und mehr als 60 Verletzte nach Angriff am Flughafen von Kuwait

Bei dem iranischen Angriff am Flughafen von Kuwait sind mindestens ein Mensch getötet und 63 weitere Menschen verletzt worden, wie das kuwaitische Gesundheitsministerium mitteilte. Unter den Verletzten befanden sich Reisende, Flughafenmitarbeiter und andere Zivilisten. Durch die Explosionen erlitten einige von ihnen Gliedmaßenverluste, Hirnblutungen oder Knochenbrüche. Sieben der Verletzten wurden notoperiert. Am Flughafen waren zwei Dutzend Krankenwagen im Einsatz, um die Opfer zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen. Kuwaits Streitkräfte fingen eigenen Angaben zufolge 13 iranische Raketen und 17 iranische Drohnen ab. Der Flughafen war im Laufe des Iran-Kriegs bereits mehrfach unter Beschuss geraten und wurde nun erneut schwer getroffen. Aufnahmen nach dem Angriff zeigten eine zerstörte Halle sowie dichten Qualm und Feuer.

Trump berichtet von schroffem Gespräch mit Netanjahu

US-Präsident Donald Trump räumte ein schroffes Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein. Er sei unzufrieden mit den Kämpfen Israels im Libanon, sagte Trump in einem Interview des Podcasts „Pod Force One“. „Ich würde nicht sagen wütend. Ich war ein wenig irritiert über seine ständigen Kämpfe mit dem Libanon“, erklärte er. Trump fügte jedoch hinzu, dass er und Netanjahu sehr gut miteinander auskämen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Trump behauptet: Iran stimmt Verzicht auf Atomwaffen zu

US-Präsident Donald Trump zufolge hat der Iran einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. „Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffe besitzen werden“, erklärte er in einem Podcast der US-Boulevardzeitung „New York Post“. Trump fügte jedoch hinzu, dass Teheran seine Meinung noch „ändern“ könne. „Unabhängig davon, wie gut es uns wirtschaftlich geht, können wir nicht zulassen, dass sie eine Atomwaffe besitzen“, sagte der US-Präsident. Auf die Frage, ob Teheran dem zugestimmt habe, antwortete er: „Oh ja, dem haben sie zugestimmt.“ Eine Stellungnahme aus dem Iran liegt bislang nicht vor. Die Führung in Teheran betont stets, dass ihr umstrittenes Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zielen diene.

Hisbollah droht: Angriffe auf Tel Aviv bei neuen Attacken Israels

Während laufender Verhandlungen in den USA zum Krieg im Libanon hat die Hisbollah-Miliz mit Vergeltungsangriffen auf die israelischen Metropolen Tel Aviv und Haifa gedroht. Solche Attacken drohten, sollte Israel wieder Beirut und dessen Vororte sowie die Bekaa-Ebene im Libanon angreifen, sagte der Hisbollah-Funktionär Mahmud Komati dem katarischen TV-Sender Al Araby. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Montag mit neuen Angriffen im Raum Beirut gedroht, wenn die mit dem Iran verbündete Hisbollah ihre Angriffe auf israelische Städte nicht einstelle. Das israelische Militär hat derweil nach eigenen Angaben ein „feindliches Flugobjekt“ abgefangen, das aus dem Libanon in den Luftraum über dem Norden Israels eingedrungen ist.

Mediziner: Sechs Tote bei israelischem Angriff im Südlibanon

Bei einem israelischen Angriff nahe der südlibanesischen Küstenstadt Tyrus sind nach Angaben aus medizinischen Kreisen sechs Menschen getötet worden. Vier Syrer und zwei Palästinenser seien bei zwei Angriffen in dem Gebiet Al-Hausch getötet worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus den Kreisen. Zuvor hatte die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA zwei israelische Angriffe in der Region gemeldet.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration

Iran gibt Kuwait und Bahrain Schuld für US-Angriffe

Das Außenministerium in Teheran verurteilte angebliche US-Angriffe auf einen iranischen Öltanker in der Straße von Hormus und einen Telekommunikationsturm auf der Insel Keschm. Die Angriffe verletzten die vereinbarte Waffenruhe und internationales Recht, erklärte das Ministerium. Zudem trügen Kuwait und Bahrain eine „direkte und klare Verantwortung“, da deren Territorium und Einrichtungen zur Unterstützung der US-Militäroperationen genutzt worden seien. Teheran behalte sich das Recht auf Selbstverteidigung vor und werde mit allen verfügbaren Mitteln reagieren. Dazu gehöre auch, die Ausgangspunkte künftiger Angriffe ins Visier zu nehmen.

Iran meldet höchste Inflation seit Jahrzehnten

Mehr als drei Monate nach Kriegsbeginn ist die Inflation im Iran nach Angaben von Experten auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Der Verbraucherpreisindex in den städtischen Gebieten lag im Mai 77,2 Prozent über dem Vorjahreswert, wie die Staatsagentur Irna unter Berufung auf die Zentralbank berichtete. Die durchschnittliche Inflationsrate der vergangenen zwölf Monate betrug 53,9 Prozent. Das auf Wirtschaftsthemen spezialisierte Bamdad-Institut in Teheran sprach von den höchsten registrierten Preissteigerungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Auch im Vergleich zum Vormonat waren einzelne Bereiche im Iran deutlich teurer geworden. Restaurant- und Hotelpreise etwa stiegen im Vergleich zum April um 88 Prozent. Jeweils rund 20 Prozent mehr mussten Iraner für Gesundheit, Verkehr, Telekommunikation und Dienstleistungen im Haushalt ausgeben. Bewohner der Metropolen berichten über noch viel größere Preissprünge bei Lebensmitteln und in Cafés, die sich während des Kriegs seit Ende Februar teils mehr als verdoppelt haben. Viele Menschen kaufen nur noch das Nötigste. Auch Irans Währung Rial hat gegenüber dem Euro weiter an Wert verloren.

OECD warnt: Nahostkonflikt bremst Wachstum in Deutschland und weltweit

Steigende Energiepreise wegen des Krieges im Nahen Osten gefährden nach aktueller Prognose der OECD den Aufschwung in Deutschland. Das Wachstum wird demnach in diesem Jahr nur um 0,7 Prozent zulegen und damit um 0,1 Prozentpunkte weniger, als noch im vorherigen Wirtschaftsausblick Ende März prognostiziert, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit. Für 2027 wird nur noch mit einem Wachstum um 1,1 Prozent gerechnet, 0,4 Prozentpunkte weniger als im März. Höhere Energiepreise dürften auch die Inflation weiter steigen lassen. Eine längere Dauer oder eine weitere Eskalation des Nahostkonflikts würden zu weiter steigenden Energiepreisen und einer höheren Inflation führen, was Konsum und Investitionen belaste, warnte die OECD. Auch eine weitere Eskalation der handelspolitischen Spannungen würde das Wirtschaftswachstum belasten, da die deutsche Industrie stark in globale Lieferketten eingebunden ist. Das weltweite Wachstum schwächt sich von 3,4 Prozent im vergangenen Jahr auf 2,8 Prozent im laufenden Jahr ab, bevor es sich 2027 wieder auf 3,1 Prozent erholt, prognostizierte die OECD. Je länger allerdings der Konflikt im Nahen Osten andauere, desto höher würden die wirtschaftlichen und sozialen Kosten. Sollte der Konflikt bis weit ins Jahr 2027 hinein andauern, dürfte sich das weltweite Wachstum deutlich verlangsamen – auf nur noch 2,1 Prozent im laufenden Jahr und 1,8 Prozent in 2027.

Libanesische Airline-Piloten besorgt wegen israelischer Luftangriffe

Libanons Luftfahrtbehörde leitet eine Sicherheitsprüfung der nationalen Fluggesellschaft Middle East Airlines (MEA) ein. Pilotenverbände äußern Bedenken, dass Besatzungen in der Nähe von israelischen Luftangriffen fliegen müssen und für das Melden sicherheitsrelevanter Vorfälle bestraft werden. Dies geht aus Briefen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. Die Fluggesellschaft weist die Vorwürfe zurück und teilt mit, sie verfüge über eine nachweislich gute Sicherheitsbilanz. Der Leiter der Zivilluftfahrtbehörde (LCAA), Mohammed Aziz, bestätigt die laufende Prüfung und kündigt Gespräche mit der Airline an.

US-Militär: Weiterer Angriff des Iran abgewehrt

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen weiteren iranischen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte im Golfstaat Kuwait abgewehrt. Eine „Welle iranischer Drohnen“ habe ihr Ziel verfehlt, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Die US-Luftverteidigung habe mehrere Drohnen erfolgreich abgeschossen. Niemand sei verletzt worden, es gebe keine Schäden, hieß es weiter. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zuvor hatte das US-Militär bereits einen größeren Angriff des Irans auf Ziele in Kuwait und dem Inselstaat Bahrain nach eigenen Angaben erfolgreich abgewehrt.

Iranische Medien: Revolutionsgarden greifen 5. US-Flotte an

Den iranischen Revolutionsgarden zufolge greifen sie das Hauptquartier der 5. US-Flotte sowie einen Luftwaffenstützpunkt in der Region mit Raketen und Drohnen an. „Die Gefährdung der Sicherheit in der Straße von Hormus wird das US-Militär teuer zu stehen kommen“, zitieren iranische Medien die Revolutionsgarden. Zudem feuere die Marine der Revolutionsgarden Raketen auf ein Schiff namens „Panaya“ ab. Die Angriffe seien eine Reaktion auf US-Angriffe gegen einen Kommunikationsturm südlich der Insel Qeschm sowie gegen einen iranischen Tanker nahe der Meerenge.

US-Militär meldet Gegenschlag nach iranischen Raketenangriffen

Das US-Militär greift nach eigenen Angaben eine militärische Bodenstation auf der iranischen Insel Qeschm an und reagiert damit auf iranische Raketenangriffe. Sämtliche vom Iran in Richtung Kuwait und Bahrain abgefeuerten ballistischen Raketen verfehlen laut dem US-Zentralkommando (Centcom) ihre Ziele. Zwei auf Kuwait gerichtete Geschosse stürzen demnach ab oder zerbrechen in der Luft, drei weitere werden von US- und bahrainischen Truppen abgefangen. Zudem zerstören die US-Kräfte drei iranische Kampfdrohnen, die auf zivile Seeleute zielen.

Kuwait meldet feindliche Angriffe mit Raketen und Drohnen

Der Golfstaat Kuwait wird erneut von Raketen und Drohnen angegriffen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilten die Streitkräfte des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Explosionsgeräusche hingen damit zusammen, dass Geschosse abgefangen würden. Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe gab es zunächst keine Angaben. Auch in Bahrain gab es in der Nacht Raketenalarm, wie das Innenministerium bekannt gab. Die Bevölkerung solle sich ruhig verhalten und an sicheren Orten aufhalten. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar feuerten die Streitkräfte der Islamischen Republik jedoch immer wieder solche Geschosse auf Kuwait und andere Staaten am Persischen Golf.

Netanjahu verspricht von Hisbollah angegriffenem Nordisrael Milliarden-Hilfen

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat dem immer wieder von der libanesischen Hisbollah-Miliz angegriffenen Norden seines Landes Milliardenhilfen versprochen. Die Regierung habe die Bereitstellung von 13 Milliarden Schekel (knapp vier Milliarden Euro) „für die Sicherung und Entwicklung des an den Libanon grenzenden Nordens“ beschlossen, erklärte der Ministerpräsident am Dienstagabend. Es handele sich um einen „Mega-Plan“ für den unter den ständigen Angriffen der pro-iranischen Hisbollah leidenden Landesteil. Zusammen mit bereits zuvor bewilligten sieben Milliarden Schekel stünden nun „insgesamt 20 Milliarden Schekel für die Gemeinden im Norden zur Verfügung“. Mit dem Geld sollen unter anderem 1800 neue Schutzräume geschaffen und 500 bereits bestehende Schutzräume renoviert werden.

Netanjahu droht Irans Führung: „Sind dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden“

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält an dem Ziel fest, die iranische Regierung stürzen zu wollen. Die Führung in Teheran sei „dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden“, sagte er bei einer Zeremonie zum Amtsantritt des neuen Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman. „Und wir werden ihr dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen“. Einzelheiten dazu, wie genau dies gelingen soll, ließ er offen. Israel hatte mehrere führende Vertreter des iranischen Regimes mit Luftschlägen getötet, darunter Ayatollah Chamenei.

Teheran plant dreitägiges Staatsbegräbnis für Chamenei Mitte Juni

Mehr als drei Monate nach der Tötung des obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei am ersten Tag des Iran-Krieges hat Teheran ein dreitägiges Staatsbegräbnis angekündigt. Die öffentliche Trauerfeier werde vermutlich Mitte Juni, zum Beginn des islamischen Monats Muharram, stattfinden, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Teherans, Mohammad-Amin Tawakolisadeh, am Dienstag im Staatsfernsehen. Die Feierlichkeiten sollen in Teheran sowie in den heiligen Städten Ghom und Maschhad stattfinden, wo Chamenei beigesetzt werden soll. In Teheran wird mit 15 bis 20 Millionen Menschen gerechnet.

USA: Iran zu Verhandlungen über weitere Aspekte des Atomprogramms bereit

Der Iran ist nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio bereit, über Aspekte seines Atomprogramms zu verhandeln, die das Land zuvor in Gesprächen ausgeklammert habe. Dies sei jedoch keine Garantie für eine Übereinkunft zur Beendigung des Krieges, sagt Rubio vor Abgeordneten in Washington. Erste Voraussetzung für die laufenden Gespräche sei, dass die Regierung in Teheran die gesperrte Straße von Hormus wieder öffne und dies auch unmissverständlich bekanntgebe. Zudem müsse sich der Iran zu konkreten Verhandlungen über den Verbleib seines hochangereicherten Urans verpflichten. Eine Lockerung der Sanktionen sei an Bedingungen geknüpft und werde nicht allein für die Öffnung der Meerenge gewährt.

Iran bereitet Beisetzung von Chamenei vor

Mehr als drei Monate nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei gibt es erstmals Äußerungen zu seinem geplanten Begräbnis. Die Beerdigung sei für den Beginn des islamischen Trauermonats Muharram geplant, sagte der stellvertretende Teheraner Bürgermeister Amin Tawakolisadeh, wie iranische Medien berichteten. Ein Datum wäre somit ab Mitte Juni möglich. Die Trauerfeiern sollen offiziell in der iranischen Hauptstadt Teheran, der Pilgerstadt Ghom sowie Chameneis Heimatort Maschhad abgehalten werden. In dem zentralen religiösen Zentrum Maschhads, dem Imam-Resa-Mausoleum, soll der frühere Religionsführer beigesetzt werden. In Teheran bereiten sich die Behörden auf Versammlungen von bis zu 20 Millionen Menschen vor. Chamenei war am 28. Februar, dem ersten Tag des Kriegs, bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden.

Israel setzt Angriffe im Südlibanon fort

Israel setzt seine Luft- und Artillerieangriffe auf mehrere Ortschaften im Südlibanon fort. Die Einwohner der Stadt Nabatija werden zum Verlassen des Ortes aufgefordert. Über der Hauptstadt Beirut kreist eine israelische Drohne. Die Hisbollah-Miliz gibt zwei Vorstöße gegen israelische Truppen im Südlibanon bekannt, verzichtet aber auf Raketenangriffe über die Grenze hinweg. Das israelische Militär fängt nach eigenen Angaben in der Nacht zwei aus dem Libanon abgefeuerte Geschosse ab.