Iran-Krieg: Iran kündigt Gebühren in der Straße von Hormus an
Der Iran hat angekündigt, künftig Gebühren für Dienstleistungen in der Straße von Hormus zu erheben. Das Außenministerium in Teheran erklärte, die Schritte zur Gewährleistung eines sicheren Schiffsverkehrs in der Meerenge dienten der nationalen Sicherheit und dem weltweiten Gemeinwohl. Gleichzeitig forderte das Ministerium ein Ende der ausländischen Militärpräsenz in der Region und bezeichnete die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder als festen Bestandteil eines geplanten Abkommens mit den USA.
US-Insider: Geplantes Abkommen ist sehr gut
Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter bezeichnete das sich abzeichnende Abkommen mit dem Iran als sehr gut. Die USA würden sich an der Minenräumung in der Straße von Hormus beteiligen, sobald die Vereinbarung besiegelt sei, erklärte er.
Iran: Mögliche Absichtserklärung wird nicht am Sonntag unterzeichnet
Die geplante iranisch-amerikanische Absichtserklärung wird nach Angaben des Außenministeriums in Teheran nicht am Sonntag unterzeichnet. Eine Unterzeichnung in den kommenden Tagen könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, erklärte das Ministerium. Wegen des Zögerns der Gegenseite sei bei Äußerungen zum genauen Datum Vorsicht geboten.
Pakistan: USA-Iran-Deal vermutlich in den nächsten 24 Stunden finalisiert
Der Abschluss eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran ist Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif zufolge voraussichtlich innerhalb der nächsten 24 Stunden zu erwarten. Das Vermittlerland Pakistan bereite sich auf die „elektronische Unterzeichnung des Friedensvertrags unmittelbar danach“ vor, gefolgt von Gesprächen auf technischer Ebene in der kommenden Woche.
Tanker vor Omans Küste von Geschoss getroffen
Vor der Küste des Oman wird ein Tanker am Backbordbug von einem Geschoss unbekannter Herkunft getroffen. Der Vorfall habe sich sechs Seemeilen östlich des Landes ereignet, teilte die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit. Die Besatzung sei unversehrt geblieben, der Tanker setze seine Fahrt zum Hafen fort.
Iran plant Beisetzung von Chamenei am 9. Juli
Die Trauerfeierlichkeiten für das getötete religiöse und politische Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, sollen staatlichen Medien zufolge am 4. Juli in Teheran beginnen. Sie enden demnach am 9. Juli mit seiner Beisetzung in Maschhad, dem Heimatort Chameneis. Er war im Februar bei den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran getötet worden und stand mehr als drei Jahrzehnte an der Spitze der Islamischen Republik.
Israel ordnet Evakuierung von 20 Orten im Südlibanon an
Die israelische Armee hat die Bewohner von 20 Städten und Dörfern im Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert. Zugleich meldete die Armee mehrere Drohnenangriffe der libanesischen Hisbollah-Miliz auf Nordisrael seit dem Freitagabend. Armeesprecher Avichay Adraee erklärte, die Bewohner sollten ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit unverzüglich verlassen und sich nördlich des Flusses Sahrani begeben.
US-Militär meldet Abschuss iranischer Drohnen in Straße von Hormus
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Drohnenangriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus abgewehrt. „Die US-Streitkräfte haben sie alle in den letzten Stunden abgeschossen, während der Schiffsverkehr durch die Meerenge ungehindert weiterfließt“, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Die Meerenge bleibe für den Schiffsverkehr geöffnet.
Iran: Ende der Libanon-Angriffe Teil der Vereinbarung mit den USA
Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte im staatlichen Fernsehen, die Absichtserklärung mit den USA sei noch nicht unterzeichnet und es könne noch Änderungen geben. Geplant sei ein Ende des Krieges an allen Fronten inklusive des Libanon. Teil der Vereinbarung sei auch ein Ende der US-Blockade gegen den Iran und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Fragen des iranischen Atomprogramms würden erst zu einem späteren Zeitpunkt behandelt.
Insider: VAE haben bereits Milliarden für Iran freigegeben
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Insidern zufolge bereits Gelder in Höhe von mehr als drei Milliarden Dollar für den Iran freigegeben. Insgesamt hätten die VAE Zahlungen über zehn bis 20 Milliarden Dollar zugesagt. Im Gegenzug solle die Islamische Republik ihre Angriffe auf den Golfstaat einstellen.
Iran kündigt Änderungen bei Straße von Hormus an – Künftig Gebühren?
Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte, bei der Verwaltung der Straße von Hormus werde man nicht zu dem Status zurückkehren, den es dort vor dem Krieg gegeben habe. Die Schifffahrtsstraße gehöre zum Iran und zum Oman. Der Iran werde dafür sorgen, dass Schiffe, die durch die Straße führen, eine sichere Passage hätten. Beobachter hatten darauf hingewiesen, dass der Iran versuchen könnte, von jedem Schiff eine hohe Gebühr zu verlangen.
US-Kreise zu Iran-Gesprächen: Verabredung zu Nuklearmaterial
In den Verhandlungen zum Iran-Krieg sollen US-Kreisen zufolge Verabredungen zum iranischen Nuklearmaterial getroffen worden sein. Demnach soll Einvernehmen darüber bestehen, dass das Nuklearmaterial zerstört und abtransportiert wird, das Atomprogramm Irans abgebaut wird, kein Geld freigegeben wird, bis das Land seine Gegenleistung erbracht hat, die Straße von Hormus geöffnet wird und der Iran keine terroristischen Gruppen finanziert.
Pakistan: Iran und USA haben sich über Abkommen verständigt
Die USA und der Iran haben sich dem Vermittler Pakistan zufolge über ein Abkommen verständigt. „Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, von allen Seiten abgestimmter Text des Friedensabkommens erreicht wurde“, schrieb Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif auf X.
Israelischer Verteidigungsminister warnt vor Zugeständnissen an Iran
Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat Vorbehalte gegen ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran erkennen lassen. US-Präsident Donald Trump strebe eine Vereinbarung an, die vor allem amerikanischen Interessen diene. Israel erwarte jedoch, dass Washington auch weitere Sicherheitsbedenken berücksichtige, darunter das iranische Raketenprogramm und die Unterstützung bewaffneter Gruppen.
US-Kreise nennen fünf Bedingungen für Abkommen mit dem Iran
Ein ranghoher Vertreter der USA hat sich zu den Bedingungen für ein Abkommen mit dem Iran geäußert. Washington fordere die Zerstörung und Entfernung von nuklearem Material, das Ende des iranischen Atomprogramms, einen Verzicht auf die Freigabe iranischer Vermögenswerte bis zur Erfüllung bestimmter Bedingungen, die Öffnung der Straße von Hormus und keine weitere Finanzierung von Terrorgruppen durch Teheran.
Irans Außenminister: Rahmenabkommen zum Greifen nah
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sieht ein Rahmenabkommen zwischen seinem Land und den USA in greifbarer Nähe. „Die Absichtserklärung von Islamabad stand noch nie so kurz vor dem Abschluss“, schrieb Araghtschi auf X. Er bezog sich auf die Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Anfang April.
US-Vertreter: Iran erhält eingefrorene Gelder erst nach Gegenleistung
Ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran basiert einem hochrangigen US-Regierungsvertreter zufolge auf Gegenleistungen. Der Iran werde keine seiner eingefrorenen Vermögenswerte erhalten, bevor die Regierung in Teheran ihren Teil der Vereinbarung erfüllt habe.
Trump: Angaben aus dem Iran zu Abkommen sind unwahr
US-Präsident Donald Trump hat Äußerungen aus dem Iran über angebliche Inhalte einer Vereinbarung mit den USA zurückgewiesen. Was dort gesagt worden sei, habe keinerlei Bezug zur Wahrheit, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Es handele sich um sehr ehrlose Menschen, mit denen man nicht in gutem Glauben verhandeln könne.
USA und Iran könnten Abkommen offenbar am Sonntag unterzeichnen
Die USA und der Iran könnten Insidern zufolge am Sonntag ein Abkommen zur Beendigung des Krieges am Golf unterzeichnen. Als wahrscheinlichster Ort für das Treffen gelte Genf. Ziel sei es, den Text bis Samstag fertigzustellen. US-Vizepräsident JD Vance und der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sollen die Vereinbarung unterschreiben.
Pakistan: Fortschritte bei US-Verhandlungen mit dem Iran
Nach Signalen aus den USA und dem Iran über Fortschritte in den wochenlangen Verhandlungen spricht nun auch der Vermittlerstaat Pakistan von Erfolgen. Außenminister Ishaq Dar und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas äußerten nach einem Telefonat ihre Hoffnung auf eine „anhaltende Verständigung und friedliche Lösung“ zwischen den Kriegsparteien.
Insider: Bundesregierung sieht Chance auf US-Iran-Abkommen
Die Bundesregierung sieht Insidern zufolge die Chance auf eine Verständigung zwischen den USA und Iran. „Hier haben die letzten Tage Fortschritte gebracht“, heißt es in deutschen Regierungskreisen. Bei der diplomatischen Arbeit könne sich Präsident Trump weiter auf die deutsche Unterstützung verlassen.
Iranische Agentur: Entwurf für Vereinbarung sieht Ende von US-Sanktionen vor
Ein Entwurf für eine Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran sieht der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge eine Aufhebung von US-Sanktionen und die Öffnung der Straße von Hormus vor. Die Absichtserklärung beinhalte zudem den Abzug von US-Streitkräften aus der Region um den Iran sowie ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen.
Iran: Verhandlungstext überwiegend finalisiert
Nachdem US-Präsident Donald Trump ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht gestellt hatte, spricht auch die Islamische Republik von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss. Ein entsprechender Text sei überwiegend finalisiert, sagte der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai. Bei dem jetzt diskutierten Dokument geht es Berichten zufolge zunächst um ein Rahmenabkommen, mit dem die Grundlage für weitere Gespräche gelegt werden soll.
Insider: US-Militär schießt zwei iranische Drohnen ab
Das US-Militär hat einem Insider zufolge zwei iranische Angriffsdrohnen abgeschossen. „Der Schiffsverkehr durch die Meerenge läuft weiter“, erklärte der Insider. Der Iran versuche offenbar, Handelsschiffe bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus anzugreifen.
Neue Regierung in Slowenien hebt Einreiseverbot für Netanjahu auf
Die neue rechtskonservative Regierung Sloweniens hat am Donnerstag ein Einreiseverbot gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und zwei seiner Minister aufgehoben. Damit vollzieht sie eine Kehrtwende in der Israel-Politik der vorherigen Mitte-links-Regierung. Die Regierung hob zudem ein Importverbot für Waren aus israelischen Siedlungen sowie ein Embargo für die Ausfuhr und den Transit von Waffen und militärischer Ausrüstung von und nach Israel auf.



