Trump kündigt weitere Angriffe auf den Iran an
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass es noch am heutigen Tag weitere Angriffe auf den Iran geben werde. Dabei werde man den Iran „sehr hart“ treffen. „Wir haben sie gestern hart getroffen und wir werden sie heute wieder hart treffen“, sagte der Republikaner am Mittag (US-Ortszeit) im Weißen Haus vor Reportern. Er werde aber nicht sagen, ob dabei auch Brücken und Kraftwerke „ausgeschaltet“ würden. Trump fügte hinzu, ein „Deal“ mit dem Iran sei fertig ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen. Ob diese Aussage zutrifft, blieb zunächst offen. Stunden zuvor hatte Trump noch erklärt, er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen.
Israels Präsident streckt Libanon „Hand zum Frieden“ aus
Der israelische Präsident Izchak Herzog hat sich mit einer Friedensbotschaft in arabischer Sprache an das libanesische Volk gewandt. „Von der Nordgrenze Israels strecke ich die Hand zum Frieden aus, dem libanesischen Präsidenten und dem libanesischen Volk“, sagte Herzog. Der Libanon müsse frei sein vom Einfluss der proiranischen Hisbollah-Miliz, des Irans und von Terrororganisationen und als freier und souveräner Staat existieren, forderte er. „Ich träume davon, nach Beirut zu fahren“, sagte Herzog weiter. Dieser Traum könne Wirklichkeit werden, „aber nur, wenn die Zukunft des Libanons in Beirut und nicht in Teheran bestimmt wird“. In einer weiteren Botschaft in englischer Sprache betonte der Präsident: „Die Situation ist sehr klar: Wir in Israel wollen Frieden mit dem Libanon.“ Das israelische Volk unterstütze dies. Dafür müssten die libanesische Führung und das libanesische Volk jedoch klarmachen, „dass sie Frieden und nicht Terror wollen“.
IAEA-Rat fordert Informationen über iranische Atombestände
Der Gouverneursrat der UN-Atomenergiebehörde IAEA hat Insidern zufolge eine von den USA unterstützte Resolution verabschiedet, in der der Iran aufgefordert wird, seine verbliebenen Bestände an angereichertem Uran anzugeben und diese von Inspektoren überprüfen zu lassen. Die von den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland eingebrachte Resolution wurde mit 21 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und 10 Enthaltungen angenommen, wie Diplomaten bei der Sitzung hinter verschlossenen Türen mitteilten. Die Nein-Stimmen kamen von Russland, China und Niger, während Venezuela nicht teilnehmen durfte.
Iran: Haben bereits gezeigt, dass wir auf Drohungen angemessen reagieren
Ein iranischer Militärsprecher reagierte auf US-Präsident Donald Trump und erklärte, der Iran habe bereits gezeigt, dass er auf Drohungen angemessen reagieren werde. Trump hatte zuvor unter anderem mit Angriffen auf iranische Kraftwerke und Brücken gedroht.
Israels Truppen im Libanon offenbar kurz vor Nabatija
Inmitten erneuter Spannungen im Irankrieg kommt es im Libanon weiterhin zu schweren Angriffen der israelischen Armee. Auch die Kämpfe um die Burg Beaufort in der Provinz Nabatija, die israelische Truppen vor etwa einer Woche eingenommen hatten, dauerten an. Israelische Kampfhubschrauber hätten die Miliz in der Nähe der Burg mit Maschinengewehrfeuer angegriffen, berichteten libanesische Medien. Die Hisbollah reklamierte derweil erneut mehrere Angriffe auf israelische Stellungen im Südlibanon für sich. Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge sind israelische Truppen bis in die unmittelbare Nähe der Stadt Nabatija vorgerückt. Damit rückt die Frontlinie näher an einen der wichtigsten wirtschaftlichen Knotenpunkte der Region heran. Die israelischen Streitkräfte befinden sich Berichten zufolge nur noch wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Im Libanon herrscht die Sorge, die israelische Armee könnte sich auf eine Einnahme der Stadt vorbereiten. Dafür gibt es von israelischer Seite keine Bestätigung. Die israelische Armee äußert sich zugleich nicht zu den genauen Positionen ihrer Truppen.
Wadephul: Deutschland derzeit gegen Sanktionen gegen Israel
Im Gegensatz zu Frankreich und Großbritannien lehnt die Bundesregierung weitere Sanktionen gegen jüdische Siedler und israelische Regierungsmitglieder derzeit ab. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Bundesregierung der Auffassung, dass unsere Stimme in Israel gehört wird und dass andere Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht geboten sind“, sagte Außenminister Johann Wadephul in Berlin. Großbritannien, Frankreich und weitere westliche Staaten verhängten am Dienstag weitere Sanktionen. Dem Minister zufolge stimme sich die Bundesregierung bei diesem Thema eng europäisch ab. Er sei jedoch nicht sicher, dass das Thema etwa bei den EU-Außenministern auf der Tagesordnung stehen werde. „Wir haben der israelischen Regierung eindeutig gesagt, dass wir der Meinung sind, dass diese illegale Siedlungspolitik nicht so fortgesetzt werden soll“, so Wadephul.
Trump: Bin kurz davor, neue Angriffe auf den Iran anzuordnen
US-Präsident Donald Trump ist eigenen Aussagen zufolge kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen. Der Iran brauche zu lange, um eine Vereinbarung zu treffen, sagte er bei Fox News. Teheran brauche zu lange, um ein Abkommen auszuhandeln, und müsse dafür jetzt „den Preis zahlen“, erklärte er auch auf seiner Plattform Truth Social. Was genau dies für die Islamische Republik bedeuten soll, ließ der Republikaner offen. Zuvor hatten sich die beiden Kriegsgegner erneut Gefechte geliefert. Trump schrieb in seinem Beitrag, das iranische Militär sei „ein einziges und totales Chaos“. Der Großteil der Armee, etwa die Marine und die Luftwaffe, existiere gar nicht mehr. „Sie wurden komplett besiegt.“ Der Iran rede nur und lasse keine Taten folgen. „Der Rüpel des Nahen Ostens ist TOT!!!“, erklärte Trump teils in den für ihn charakteristischen Versalien.
UN schicken Ermittler wegen möglicher Völkerrechtsverstöße in Libanon
Die Vereinten Nationen (UN) schicken kommende Woche ein Ermittlerteam in den Libanon. Es solle mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht durch alle Konfliktparteien untersuchen, teilte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, mit. Es sei das erste Mal, dass ein solches Team entsandt werde. Es gehe darum, Verstöße aller Parteien gegen das Völkerrecht und die internationalen Menschenrechte zu untersuchen, zu dokumentieren und darüber zu berichten.
Iran: 20.000 Bewohner nach US-Angriff ohne Wasserversorgung
Nach den nächtlichen US-Angriffen und der Zerstörung ziviler Infrastruktur sind iranischen Angaben zufolge Tausende Bewohner an der Südküste ohne Wasser. Die Trinkwasserversorgung der Stadt Kuhestak in der Provinz Hormusgan sowie von zehn weiteren Dörfern sei vollständig unterbrochen, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf einen Behördenvertreter. „Durch diesen Vorfall wurden mehr als 20.000 Einwohner der Region, die ohnehin unter schwierigen klimatischen Bedingungen und extremer Hitze leben, vom Zugang zu Wasser abgeschnitten“, hieß es in dem Bericht weiter. Iranische Medien veröffentlichten Fotos, die zerstörte Wasserbecken zeigen sollen. Aktuell herrschen an Irans südlichen Küstenregionen Temperaturen von weit über 30 Grad.
Katarische Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran
Katar startet einen neuen Vermittlungsversuch im Iran-Krieg: Eine Delegation reist nach Teheran, um über ein dauerhaftes Kriegsende zu sprechen. Ein Durchbruch steht weiter aus. Eine katarische Delegation ist einem Bericht zufolge für diplomatische Gespräche im Iran-Krieg in Teheran eingetroffen. Wie die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtete, soll bei dem Besuch über Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Kriegs gesprochen werden. Wer der Delegation angehört und mit wem sich die Katarer treffen wollen, wurde zunächst nicht genannt.
Hapag-Lloyd: Ende der Schifffahrtskrise im Persischen Golf nicht absehbar
Die Großreederei Hapag-Lloyd dämpft Hoffnungen auf baldige Besserung für die Schifffahrt im Persischen Golf. Derzeit sei ein Ende der Krise nicht absehbar, sagte Konzernchef Rolf Habben Jansen am Mittwoch auf einer Online-Kundenkonferenz. Aber selbst bei einer Wiedereröffnung der für die Schifffahrt so wichtigen Straße von Hormus werde eine Rückkehr zur Normalität mindestens drei Monate dauern. Die französische Reederei CMA CGM, international die Nummer drei, geht sogar davon aus, dass die Hormus-Krise die Schifffahrt in der Region nachhaltig verändern wird. Es sei „unklug“ davon auszugehen, dass einfach wieder der Zustand vor Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar erreicht werde, hatte Konzernchef Rodolphe Saade am Dienstag bei einer Anhörung im französischen Parlament gesagt. Angesprochen auf diese Einschätzung sagte der Hapag-Lloyd-Chef, Saade habe damit durchaus einen Punkt. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, wie fragil der Betrieb in der Region sei, erklärte Habben Jansen. „Das wird in der Tat zu einem Umdenken darüber führen, wie man diese Märkte am besten bedient.“ Allerdings werde nach seiner Erwartung vieles wieder beim Alten sein, sobald die Aussicht bestehe, dass es in der Straße von Hormus für längere Zeit friedlich bleibe. „Diese Länder über den Seeweg zu versorgen, ist schlichtweg die mit Abstand effizienteste Methode. Und darauf kommt es letztlich an“, so Habben Jansen.
Netanjahu will bei Parlamentswahl in Israel erneut antreten
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu strebt eine weitere Amtszeit an. Er werde bei der noch in diesem Jahr anstehenden Parlamentswahl erneut kandidieren und, so Gott es wolle, gewinnen, teilte seine Likud-Partei am Mittwoch in einer kurzen Erklärung mit. Einen Termin für die Wahl gibt es noch nicht. Sie muss bis Oktober stattfinden. Es ist die erste seit dem Angriff der radikal-islamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, der die israelische Offensive im Gazastreifen auslöste. Einer Erhebung der Denkfabrik Israel Democracy Institute vom 9. Juni zufolge sind 61 Prozent der Israelis der Meinung, dass er nicht mehr antreten sollte. Zudem würde ein mögliches Bündnis der Oppositionsparteien die parlamentarische Mehrheit verfehlen, sofern sie keine Koalition mit arabischen Parteien eingehen. Dies haben einige Oppositionsführer jedoch ausgeschlossen.
Amnesty wirft Israel gezielte Annexion im Westjordanland vor
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft der israelischen Regierung in einem neuen Bericht vor, die formelle Annexion des besetzten Westjordanlands zu einem erklärten Politikziel gemacht zu haben. Laut Amnesty sind die Übergriffe nicht das Werk einzelner Täter. „Siedler*innengewalt ist ein zentraler Bestandteil einer staatlich gebilligten Kampagne ethnischer Säuberung und wesentlich für die Aufrechterhaltung des israelischen Systems der Apartheid“, so die Organisation. „In den vergangenen dreieinhalb Jahren haben die israelischen Behörden eine staatlich unterstützte Kampagne ethnischer Säuberung im Westjordanland beschleunigt, palästinensische Gemeinschaften entwurzelt, enteignet und zwangsweise umgesiedelt“, sagte Agnès Callamard, Generalsekretärin von Amnesty International.
Iran: Gespräche mit USA nach neuen Angriffen auf dem Prüfstand
Der Iran muss seine Gespräche mit den USA nach den Angriffen in der vergangenen Nacht neu bewerten, wie der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Esmaeil Baghaei, sagte. Mit ihren fortgesetzten Verstößen gegen die Waffenruhe schadeten die USA dem diplomatischen Prozess, erklärte Baghaei laut Nachrichtenagentur SNN weiter.
Schusswechsel an Containerschiff vor dem Jemen
Vor der Küste des Jemen haben sich Angreifer auf einem kleinen Boot einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften eines Frachtschiffs geliefert. Die sechs Angreifer hätten sich dem Frachter genähert, woraufhin es zum Schusswechsel gekommen sei, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Morgen mit. Daraufhin sei das kleine Boot abgedreht. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend vorsichtig zu befahren. Im Jemen ist die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aktiv, die den Norden und weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer kontrolliert. Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat sie Israel zuletzt erneut angegriffen und auch eine „Blockade“ der Seewege für Israel im Roten Meer verkündet. Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen und teils versenkt oder stark beschädigt. Die Gegend, in der sich der Schusswechsel laut UKMTO ereignete, liegt allerdings weiter südlich im Golf von Aden. Die Küste des Jemen in diesem Gebiet wird von der international anerkannten Regierung kontrolliert, die von Saudi-Arabien unterstützt wird. Im Golf von Aden kommt es immer wieder auch zu Piraterie-Vorfällen mit Beteiligung von kriminellen Netzwerken aus Somalia.
Kuwait meldet iranischen Angriff – Luftabwehr aktiv
Kuwait hat am Mittwoch seine Luftabwehr aktiviert, nachdem der Golfstaat eigenen Angaben zufolge unter Beschuss aus dem Iran geraten sei. Der Iran erklärte, das Land ins Visier genommen zu haben, um sich für US-Luftangriffe am frühen Mittwochmorgen zu rächen. Teheran beanspruchte zudem Angriffe auf Bahrain und Jordanien für sich. Der Iran hatte eine Reaktion angekündigt, nachdem die USA nach dem Absturz eines Armeehubschraubers nahe der Straße von Hormus Luftangriffe gegen den Iran gestartet hatten.
Iran meldet Vergeltungsangriff auf US-Militärbasis in Jordanien
Nach US-Luftangriffen auf den Iran hat die Islamische Republik eigenen Angaben zufolge einen Vergeltungsangriff ausgeübt. Die iranische paramilitärische Revolutionsgarde erklärte, sie habe Raketen auf den US-Militärstützpunkt Muwaffak Salti in Jordanien abgefeuert. Weder Jordanien noch die USA bestätigten den Angriff zunächst. Auf der Basis waren nach Angaben der USA auch F-35-Kampfjets und andere Flugzeuge stationiert. Teheran hatte eine Reaktion angekündigt, nachdem die USA nach dem Absturz eines Armeehubschraubers nahe der Straße von Hormus Luftangriffe gegen den Iran gestartet hatten.
US-Militär: Neue Angriffe auf Ziele im Iran beendet
Ein US-Militärhubschrauber stürzt vor der Küste des Omans ab – laut Präsident Trump ist der Iran verantwortlich. Die USA führen daraufhin Vergeltungsschläge durch. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seine Angriffe auf Ziele im Iran beendet. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom in der Nacht auf der Plattform X mit. Die „Verteidigungsschläge“ gegen den Iran als Antwort auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers seien abgeschlossen, hieß es. Es seien iranische Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Überwachungsradaranlagen im Bereich der Straße von Hormus bombardiert worden. US-Medien zufolge erfolgten die Angriffe in drei Wellen. Das Militär sprach von einer „verhältnismäßigen“ Antwort auf den iranischen Abschuss des Apache-Hubschraubers vor Omans Küste. Die US-Streitkräfte seien bereit, sich weiter gegen „ungerechtfertigte iranische Aggressionen“ zu verteidigen.
Iran droht nach US-Beschuss mit Gegenschlägen
Nach den US-Angriffen auf Ziele im Iran in Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers droht Teheran mit Gegenschlägen. „Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Bedrohung unbeantwortet lassen“, schrieb der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in der Nacht auf der Plattform X. „Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie in Sicherheit sein wollen. Die Geschichte des Persischen Golfs kennt viele Kapitel über das tragische Schicksal von Eindringlingen“, fügte er hinzu. Das US-Nachrichtenportal „Axios“ zitierte einen US-Beamten, wonach die US-Streitkräfte zuvor iranische Luftabwehr- und Radarsysteme rund um die Straße von Hormus bombardierten. Das US-Regionalkommando Centcom hatte auf X geschrieben: „Die Mission stellt eine verhältnismäßige Antwort auf die ungerechtfertigte iranische Aggression dar.“
Kreise: US-Militärhubschrauber kollidierte mit iranischer Drohne
Ein nahe der Straße von Hormus abgestürzter US-Militärhubschrauber ist nach Angaben eines US-Regierungsvertreters nach einer Kollision mit einer iranischen Drohne zu Boden gegangen. Das teilte der Beamte der AP am Dienstag (Ortszeit) mit. Unklar sei, ob die Kollision absichtlich herbeigeführt wurde, hieß es weiter. Die Ermittlungen dauerten noch an. In offiziellen Stellungnahmen hieß es bislang lediglich, dass der Absturz untersucht werde. Zuvor hatten bereits CNN, CBS News und andere Medien über eine Kollision mit einer iranischen Drohne berichtet. Präsident Donald Trump erklärte, der Iran habe den Hubschrauber während eines Patrouillenfluges über der Straße von Hormus abgeschossen und die USA müssten „notwendigerweise auf diesen Angriff reagieren“.
US-Militär: Vergeltungsschläge gegen den Iran begonnen
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben mit Vergeltungsschlägen gegen den Iran begonnen. Diese seien auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump und als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers erfolgt, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. „Die Mission stellt eine verhältnismäßige Antwort auf die ungerechtfertigte iranische Aggression dar“, begründete das US-Militär sein Vorgehen. Die Angriffe hätten um 17.00 Uhr US-Ostküstenzeit begonnen. Nähere Angaben zum Umfang der Angriffe machte Centcom zunächst nicht. Zuvor hatte der Iran nach Angaben von Trump einen US-Militärhubschrauber abgeschossen. Die USA müssten notwendigerweise auf diesen Angriff reagieren, teilte er mit. Zwei Piloten des abgeschossenen Apache-Hubschraubers seien unverletzt und in Sicherheit. Nach Berichten der iranischen Nachrichtenagentur Mehr wurden am Abend (Ortszeit) in der Hafenstadt Sirik am Golf von Oman und Umgebung von Bewohnern Explosionen gemeldet, ohne dass diese eindeutig zugeordnet werden konnten.
Bericht: Netanjahu zu Alleingang gegen den Iran bereit
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nach Angaben des Fernsehsenders i24News unter Umständen zu einem eigenständigen Militärschlag gegen den Iran ohne Unterstützung der USA bereit. Der Sender berief sich auf eine Kabinettssitzung am Montagabend und zitierte Netanjahu mit den Worten: „Es könnte sein, dass wir in eine Situation geraten, in der wir den Iranern allein, ohne Rückendeckung der USA, gegenüberstehen – mit allen damit verbundenen Kosten: Rüstungsausgaben und weltweite Isolation.“ Israel wolle nicht, dass es so weit komme, wisse aber, dass es so weit kommen könne, sagte Netanjahu demnach.
Trump wirft Iran Abschuss von Hubschrauber vor und droht mit Reaktion
US-Präsident Donald Trump wirft dem Iran vor, in der Nacht einen US-Kampfhubschrauber abgeschossen zu haben. Der hochmoderne Hubschrauber vom Typ Apache sei über der Straße von Hormus auf Patrouillenflug gewesen, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. „Die USA müssen zwangsläufig auf diesen Angriff auf einen Hubschrauber reagieren“, so Trump.
Iran beschlagnahmt zahlreiche Vermögen von Kritikern
Irans Justiz hat eigenen Angaben zufolge mehr als 200 Vermögen von Kritikern und Regierungsgegnern beschlagnahmt. Justizsprecher Asghar Dschahangir sprach iranischen Medien zufolge von „Vaterlandsverrätern“, deren Besitz und Vermögen konsequent eingezogen werde. Auf welchen Zeitraum er sich bezog, blieb zunächst unklar. Die iranische Regierung begründet ihre Maßnahmen mit dem Kampf gegen mutmaßliche Spione und Verräter. Kritiker werfen der iranischen Führung auch vor, mit der Beschlagnahme von Vermögen die Kriegskasse füllen zu wollen. Dutzende Menschen wurden bereits seit Kriegsbeginn hingerichtet.
Hisbollah-Kämpfer dringt nach Israel ein und wird erschossen
Ein bewaffnetes Mitglied der libanesischen Hisbollah-Miliz ist nach israelischen Angaben nach Israel vorgedrungen und hat dort das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet. Die Truppen im Bereich des Ramim-Höhenzugs hätten zurückgefeuert und den Angreifer „ausgeschaltet“, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Keiner der Soldaten sei verletzt worden.



