US-Militär schließt 90-minütige Angriffswelle gegen Iran ab
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge eine 90-minütige Welle von Angriffen gegen Ziele im Iran abgeschlossen. Die Luftschläge richteten sich gegen Küstenverteidigungssysteme sowie Lager- und Abschussanlagen für Marschflugkörper auf der größeren der beiden Tunb-Inseln, wie das US-Zentralkommando Centcom mitteilte. Ziel des Einsatzes sei es gewesen, die Fähigkeiten des Irans für Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus weiter zu schwächen.
Neue Angriffswelle gestartet
Bereits am frühen Morgen hatte das US-Militär eine neue Welle von Angriffen gegen den Iran gestartet. Der Einsatz habe um 6.00 Uhr (12.00 MESZ) begonnen, teilte Centcom auf der Plattform X mit. „Die Angriffe zielen darauf ab, die militärischen Fähigkeiten der iranischen Streitkräfte zu schwächen, die für Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus genutzt werden.“
Propagandaplakat in Teheran zeigt Trump im Sarg
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist ein großes Propagandaplakat aufgetaucht, das US-Präsident Donald Trump in einem Sarg zeigt. Auf Persisch und Englisch heißt es auf der Fassade „Wir werden Trump töten“, wie Fotos der Nachrichtenagentur AP zeigen. Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Er wurde in der Nacht zu Freitag mehr als vier Monate nach seinem Tod in der nordöstlichen Pilgermetropole Maschhad bestattet.
Weitere Hinrichtung nach Protesten im Iran
Im Iran ist abermals ein Mann im Zusammenhang mit den Protesten vom Januar hingerichtet worden. Das Urteil sei am frühen Mittwochmorgen vollstreckt worden, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. Dem Mann wurde den Angaben nach zur Last gelegt, bei den Aufständen in der Provinz Isfahan ein Gebäude einer Kreisverwaltung mit einem Molotowcocktail in Brand gesetzt zu haben.
Vier Tote bei neuem Angriff Israels im Gazastreifen
Trotz geltender Waffenruhe hat es bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen palästinensischen Angaben zufolge am Morgen erneut Tote gegeben. Die Al-Aksa-Klinik in der Stadt Deir al-Balah meldete vier Todesopfer, darunter ein sechs Jahre altes Mädchen und seine Eltern. Palästinensischen Berichten zufolge wurde das Wohnhaus der Familie getroffen. Ein weiteres Kind überlebte demnach. Israels Armee bestätigte auf Anfrage einen Angriff in Deir al-Balah im zentralen Abschnitt des Küstengebiets. Dieser habe einem Kämpfer der Hamas gegolten. Weitere Details nannte das Militär zunächst nicht. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Mindestens sieben Tote bei US-Angriffen auf Militärstützpunkt
Bei US-Luftangriffen auf einen iranischen Militärstützpunkt im Südosten des Landes werden in der Nacht mindestens sieben Menschen getötet, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die iranische Armee berichtet. Demnach schlagen 13 Raketen in ein Gästehaus, Wachposten und Unterkünfte auf dem Stützpunkt Bampur nahe der Stadt Iranschahr ein. Mehrere Personen werden demnach verletzt. Die iranische Armee kündigt eine „entschlossene Antwort“ auf die Angriffe an, die auf möglichst viele Opfer abgezielt hätten.
Netanjahu reist offenbar am Samstag in die USA
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist am Samstag in die USA. Netanjahu strebt dort ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump an, ob dieses jedoch zustande kommt, ist noch unklar, wie ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagt.
Iran meldet 30 Tote und mehr als 260 Verletzte bei US-Luftangriffen
Bei den jüngsten US-Angriffen auf den Süden des Irans in den vergangenen Tagen sind Regierungsangaben zufolge mindestens 30 Zivilisten getötet worden. „Wir sprechen den trauernden Familien unser Mitgefühl und Beileid aus und ehren das Andenken der Verstorbenen“, schrieb Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani auf X. Mehr als 260 Menschen wurden bei den jüngsten Angriffen, die vor rund einer Woche begannen, verletzt, schrieb der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur auf X. 222 der Verletzten seien inzwischen nach ihrer Behandlung aus Kliniken entlassen worden, fügte er hinzu.
Jordanien fängt drei Raketen aus dem Iran ab
Jordanien hat einen erneuten Angriff aus dem Iran abgewehrt. Die Flugabwehr habe am frühen Morgen drei Raketen abgeschossen, die aus dem Iran in den jordanischen Luftraum eingedrungen seien, teilten die Streitkräfte des Königreichs mit. Opfer oder Schäden habe es nicht gegeben. Das Ingenieurskorps habe die Trümmerteile beseitigt. Irans Revolutionsgarden reklamierten einen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt in al-Asrak. Es sei auf Hangars für US-Kampfjets gezielt worden, hieß es in einer Mitteilung. Auch die regulären iranischen Streitkräfte feuerten nach eigenen Angaben Kamikazedrohnen auf Ziele in Jordanien. Die vom US-Militär genutzte Luftwaffenbasis liegt im Osten des Landes.
US-Angriff trifft Weizensilo
Bei den nächtlichen US-Angriffen ist nach Darstellung iranischer Staatsmedien ein Weizensilo getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich in der südwestlichen Provinz Chusestan nahe der Grenze zum Irak, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Bei dem Angriff in der Stadt Howeyseh habe es keine Todesopfer gegeben, hieß es weiter. Auch die Revolutionsgarden, Irans mächtige Militärorganisation, warfen den USA die Bombardierung ziviler Einrichtungen vor. Der Feind habe das Weizenlager „aus Schwäche und Grausamkeit“ bombardiert, hieß es in einer Mitteilung. Zudem sei eine Mineralwasserfabrik in der westlichen Provinz Ilam Ziel eines Angriffs geworden. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
US-Demokraten blockieren Verteidigungsetat aus Protest gegen Iran-Krieg
Die Demokraten im US-Senat haben am Dienstag aus Protest gegen den Iran-Krieg ein Gesetz über den Verteidigungshaushalt blockiert. „Trump hat diesen Krieg ohne Autorisierung, ohne Strategie und ohne einen Ausweg begonnen“, sagte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer. Bei einer Verfahrensabstimmung verfehlte der Entwurf die notwendige Mehrheit von 60 Stimmen in der 100-köpfigen Kammer. Das Votum fiel mit 50 zu 46 Stimmen zu knapp aus, um das Gesetzgebungsverfahren fortzusetzen. Die Demokraten befürchten, dass die Verabschiedung des Budgets in Höhe von 1,15 Billionen Dollar als Zustimmung zu dem Krieg gegen den Iran gewertet werden könnte. Das Gesetz, die sogenannte National Defense Authorization Act (NDAA), wird für gewöhnlich mit breiter überparteilicher Unterstützung verabschiedet und ist seit mehr als sechs Jahrzehnten jedes Jahr in Kraft getreten.
Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss
Kuwait hat in der Nacht erneute Angriffe aus dem Iran gemeldet. Die Flugabwehr sei wegen Drohnenattacken aktiviert worden, teilte die Armee des mit den Vereinigten Staaten verbündeten Landes auf der Plattform X mit. Auch im ebenfalls mit den USA verbündeten Golfstaat Bahrain heulten wieder die Alarmsirenen. In beiden Ländern wurde die Bevölkerung aufgerufen, Schutz zu suchen. Nähere Details gab es zunächst nicht. Bahrain wie auch Kuwait standen zuletzt im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe und hatten auch in den Nächten zuvor feindlichen Beschuss gemeldet. Das US-Militär unterhält in beiden Ländern und anderen arabischen Staaten der Region Militärstützpunkte.
Trump droht Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe für diese Nacht und die Folgenächte an. Die Kämpfe würden weitergehen, „bis ich sage, dass es genug ist“. Der 80-Jährige hatte dem Iran bereits im April mit der Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke binnen weniger Stunden gedroht. Damals wollte der Präsident Teheran dazu bewegen, die für den globalen Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus zu öffnen.
US-Blockade gegen iranische Häfen wieder in Kraft
Die US-Blockade gegen iranische Häfen in der Straße von Hormus ist nach Angaben des US-Militärs wieder in Kraft. Sie habe um 16 Uhr US-Ostküstenzeit (22 Uhr MESZ) begonnen, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando am Dienstag auf der Plattform X mit. „Derzeit sind mehr als 20 Kriegsschiffe der US-Marine und Hunderte von Militärflugzeugen im gesamten Nahen Osten im Einsatz.“ Die USA hatten die Blockade erstmals Mitte April verhängt und sie dann Mitte Juni, einen Tag nach der Unterzeichnung des vorläufigen Rahmenabkommens, das auf eine dauerhafte Beendigung des Krieges abzielte, wieder aufgehoben. Das Abkommen sah eine Frist von 60 Tagen vor, um auch eine Einigung über das iranische Atomprogramm auszuhandeln, doch die Gespräche sind ins Stocken geraten und der Konflikt um die Meerenge hat sich verschärft. US-Präsident Donald Trump kündigte daraufhin am Montag eine Wiederaufnahme der Blockade an.
Vier verletzte Soldaten in Kuwait bei iranischem Angriff
Kuwaits Armee meldet vier verletzte Soldaten bei einem Angriff auf eines ihrer Marineschiffe. Das Militär macht den Iran für die Attacke verantwortlich. Die Streitkräfte hätten zudem eine ballistische Rakete, fünf Marschflugkörper und 33 Drohnen abgefangen, heißt es in einer Mitteilung weiter. Die Angriffe hätten sich gegen zivile und strategisch wichtige Einrichtungen gerichtet.
Iran droht mit Öl- und Erdgas-Blockade
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) drohen mit einer Blockade sämtlicher Energieexporte aus der Region. Solange die „bösartigen Handlungen“ der USA andauerten, werde „kein einziger Tropfen Öl und Gas“ aus der Region exportiert werden, melden iranische Staatsmedien. Die „Aggressionen“ der USA würden die Wiedereröffnung der Straße von Hormus verzögern, heißt es weiter. Iranische Angriffe auf US-Einrichtungen in Kuwait und Bahrain seien Reaktionen auf US-Angriffe auf den Iran. Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi bezeichnet die Hoheit über die Straße von Hormus als Teil der nationalen Sicherheit des Landes. Der Iran werde die Souveränität darüber um jeden Preis ausüben, sagt er in einem Interview des staatlichen Fernsehens. Der Iran habe keine Verpflichtungen im Zusammenhang mit der mit den USA unterzeichneten Islamabad-Absichtserklärung.
US-Kreise: Neue Angriffe auf Iran durchgeführt
Das US-Militär hat seine Angriffe auf den Iran US-Kreisen zufolge auch an diesem Dienstag fortgesetzt. Die Streitkräfte hätten dabei einige militärische Ziele in dem Land ins Visier genommen, „um aufkommende Bedrohungen zu beseitigen“, teilte ein US-Beamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Konkrete Angaben dazu – etwa zur Dauer der Angriffe und ob diese noch laufen oder bereits beendet sind – machte er nicht. Der Sender ABC News berichtete am frühen Nachmittag (US-Ortsküstenzeit) unter Berufung auf einen US-Beamten, dass US-Streitkräfte derzeit Luftangriffe im Iran durchführten. Demnach sind die Angriffe bereits seit einigen Stunden im Gange.
Trump fordert von Netanjahu Truppenabzug aus Syrien und Libanon
US-Präsident Donald Trump hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dem Nachrichtenportal Axios zufolge zum Abzug der israelischen Truppen aus Syrien und dem Libanon aufgefordert. Trump habe dies in einem Telefonat am vergangenen Donnerstag gesagt, berichtet das Portal unter Berufung auf US- und israelische Regierungsvertreter.
Kuwait meldet Luftangriff
Das Militär von Kuwait hat einen Luftangriff gemeldet. Die Flugabwehr sei aktiv, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Zunächst gab es keine Berichte über Tote, Verletzte oder Schäden. Details zum Ort des Angriffs wurden ebenfalls nicht genannt. Der Iran hat in den vergangenen Tagen wiederholt Angriffe auf Kuwait und andere mit den USA verbündete Golfstaaten ausgeführt. Er reagierte damit auf Angriffe der USA wegen des Konflikts um die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus.
Trump rückt von Gebührenidee für Straße von Hormus ab
US-Präsident Donald Trump rückt von seiner gestern angekündigten Gebühr von 20 Prozent für Schiffspassagen durch die Straße von Hormus ab. Nach „sehr produktiven Gesprächen“ mit den Führungsspitzen im Nahen Osten habe er beschlossen, die Abgabe durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die Golfstaaten mit den USA schließen würden, teilt Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Mit den Einnahmen daraus sollten die USA nach seinen ursprünglichen Angaben ihre Kosten für die Sicherheit in der Meerenge decken.
Israel billigt Gelder für 34 neue Siedlungen im Westjordanland
Das israelische Sicherheitskabinett billigt nach Angaben von Finanzminister Bezalel Smotrich ein Budget von 1,3 Milliarden Schekel (379 Millionen Euro) für den Bau von 34 neuen Siedlungen im besetzten Westjordanland. Weitere 1,1 Milliarden Schekel seien für den Bau von Straßen zu den neuen Orten vorgesehen, teilt der rechtsgerichtete Politiker mit. Damit werde die Sicherheit Israels gestärkt und die Aussicht auf die „Errichtung eines Terrorstaates im Herzen des Landes“ zunichtegemacht, erklärt Smotrich. Die meisten Staaten und die Vereinten Nationen (UN) betrachten die israelischen Siedlungen als illegal. Im Westjordanland und Ostjerusalem leben etwa 700.000 Siedler inmitten von 2,7 Millionen Palästinensern.
Netanjahu droht Iran mit großer Härte
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu droht dem Iran im Falle eines Angriffs mit großer Härte. Israel sei auf jedes Szenario vorbereitet, sagte Netanjahu laut Regierungspresseamt. Die Führung in Teheran solle nicht damit rechnen, dass es nach einem Angriff ruhig bleibe. „Die Zeiten, in denen uns jemand Schaden zufügt und wir nicht doppelt zurückschlagen, sind vorbei“, sagte Netanjahu. Der Iran müsse mit einer viel stärkeren Reaktion rechnen.
Tanker vor Küste Omans angegriffen
Erneut ist ein Tanker vor der Küste des Omans angegriffen worden. Am Chemikalien- und Öltanker „Stolt Magnesium“ habe sich in der Nacht eine Explosion ereignet, die von einem „nicht identifizierten externen Mittel“ verursacht worden sei, teilte der Mutterkonzern Stolt-Nielsen der Reederei in den Niederlanden mit. Durch die Explosion sei im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen. Die Besatzung sei sicher und habe begonnen, den Brand zu löschen. Die britische Behörde UKMTO meldete, das Schiff sei von einem „unbekannten Projektil“ getroffen worden. Der 160 Meter lange Tanker war auf dem Weg nach Malaysia, als es zu dem Angriff kam. Schiffsortungsdiensten zufolge sollte der Tanker dort in etwa anderthalb Wochen eintreffen.
US-Militär stoppt offenbar Abzug von Tankflugzeugen aus Israel
Angesichts der Eskalation im Iran-Konflikt setzen die USA Medienberichten zufolge ihren geplanten Abzug von Tankflugzeugen vom israelischen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv aus. Dies könnte laut Flughafenbehörde zur Stornierung von bis zu 50.000 Tickets während der Hauptreisezeit im Sommer führen, berichtete die „Times of Israel“. Nach Angaben des Nachrichtenportals „ynet“ belegen derzeit 33 US-Tankflugzeuge Standplätze auf dem wichtigsten israelischen Flughafen. Diese würden sonst von zivilen Flugzeugen genutzt. Nach Angaben der „Jerusalem Post“ kann der Flughafen nur noch ein Drittel seiner Kapazität für den zivilen Flugverkehr nutzen. Zusätzlichen US-Tankflugzeugen solle deshalb keine Landeerlaubnis mehr erteilt werden. 18 Tankflugzeuge hätten den Berichten zufolge den Flughafen in der zweiten Julihälfte verlassen sollen. Sollte der Abzug der US-Tankflugzeuge nicht bald wieder fortgesetzt werden, müsse die Flughafenbehörde die Fluggesellschaften darüber informieren, dass der Flugbetrieb ab Anfang August eingeschränkt werden müsse, hieß es weiter.
Libanon und Israel nehmen Verhandlungen über Truppenabzug auf
Libanon und Israel haben am Dienstag in Rom Verhandlungen über einen Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon aufgenommen. Bei den zweitägigen Gesprächen in der US-Botschaft solle die Umsetzung eines von den USA vermittelten Rahmenabkommens erörtert werden, sagten libanesische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Die Erwartungen auf rasche Fortschritte seien jedoch gering. Das am 26. Juni in Washington vereinbarte Abkommen sieht ein Ende des Konflikts, die Entwaffnung militanter Gruppen wie der mit dem Iran verbündeten Hisbollah sowie den Abzug der israelischen Armee und die Stationierung libanesischer Truppen im Süden des Landes vor.



