Die jordanische Flugabwehr hat nach Militärangaben fünf aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgeschossen. Verletzte oder Tote wurden nicht gemeldet, wie die staatliche Nachrichtenagentur Petra am Donnerstag berichtete. Die Raketen wurden am Donnerstagmorgen abgefangen.
US-Militär schließt Angriffswelle ab
Zuvor hatte das US-Militär nach eigenen Angaben eine schwere Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf einen iranischen Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien gewesen, teilte das Regionalkommando Centcom mit. Der iranische Rundfunk verbreitete eine Stellungnahme der Revolutionsgarden, wonach der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Jordaniens Streitkräfte teilten mit, es seien fünf Raketen abgefangen worden.
Ölpreise geben leicht nach
Die Ölpreise sind am Donnerstag nach ihrem Vortagessprung etwas gefallen. Rohöl der Sorte Brent kostete knapp 90 US-Dollar, gut ein Prozent weniger als am Vortag. Zur Wochenmitte war der Preis um fast acht Prozent hochgesprungen, nachdem der Krieg zwischen den USA und dem Iran eskaliert war. Grund war ein Angriff Teherans auf einen US-Stützpunkt in Jordanien, auf den neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump folgten. Auch der Gaspreis war nach oben geschnellt.
Saudi-Arabien plant Koalition für Rotes Meer
Saudi-Arabien will Insidern zufolge eine internationale Koalition schmieden, um die Schifffahrt im Roten Meer vor Angriffen der Huthi-Rebellen zu schützen. Die genaue Zusammensetzung des Bündnisses stehe noch nicht fest und werde mit Dutzenden Ländern erörtert, sagen zwei mit den Beratungen vertraute Personen. Eine Stellungnahme der Regierung in Riad liegt zunächst nicht vor.
Explosionen in der Nacht im Iran
Nach Beginn der neuen US-Angriffe gegen Ziele im Iran meldeten örtliche Medien in der Nacht Explosionen im Süden des Landes. Die den Revolutionsgarden nahestehende Agentur Fars berichtete über Angriffe auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie in der Provinz Buschehr. Das US-Militär hatte mitgeteilt, mit neuen Angriffen begonnen zu haben, ohne Angabe zu Zielen. Sie seien eine „entschlossene Antwort“ auf versuchte iranische Angriffe auf US-Truppen. Kurz zuvor hatte Trump mit Vergeltung gedroht.
Netanjahu und Trump im Weißen Haus
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf US-Präsident Donald Trump zu einem etwa 90-minütigen Gespräch im Weißen Haus. Netanjahu bezeichnete das Treffen als „eines der besten“ und voller gegenseitiger Unterstützung, um sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffen besitzt. An den Gesprächen nahmen auch US-Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth teil.



